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Die Kamera dreht bei Unendlich das Objektiv nicht einfach auf Anschlag, sondern die Entfernung wird vom AF-System schon gemessen. Nach Deinen Überlegungen würden alle Minolta Dynax ab 1988 falsch fokussieren.
Das Anfahren des Anschlags ist nur für die Mehrfeldmessung und bei den Digitalen auch für den Stabi notwendig. Für den AF spielt das keine Rolle. Außerdem ist diese Entfernungsmessung sowieso nicht hochpräzise, für die Mehrfeldmessung reicht das aber aus. Darum ist es absolut wurst, ob unendlich am Anschlag ist oder kurz davor. Für die Genauigkeit der Merhfeldmessung und auch des Stabi ist das völlig uninteressant.
Außerdem ist das aktuelle 90er Tamron ein D-Objektiv mit eingebautem Entfernungs-Encoder. Die Entfernungsmessung über den eingebauten Encoder ist wesentlich präziser als nach der alten Methode. Eventuell überträgt der Encoder des Tamrons falsche Entfernungen an die Kamera. Fehlmessungen der Entfernung fallen aber nur bei ADI auf. Für einen perfekten AF ist das nicht notwendig.
Wie Jens schon tausendmal schrieb, liegt der Fehler mit großer Wahrscheinlichkeit in der Kamera. Eventuell ist auch der Sensor verschoben, so daß das Auflagemaß zu groß oder zu klein.
Ansonsten habe ich selten soviel Unsinn gelesen.
Gruß
Michi
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