Hier vielleicht noch die Budgetvariante: ich habe mein 80-200mm /2,8 APO G HS gegen das Tamron 70-200mm /2,8 getauscht und es bisher nicht bereut, obwohl ich mit dem Minolta wirklich sehr zufrieden war. Das Tamron ist optisch praktisch gleich gut, im AF nur wenig langsamer (es ist auf jeden Fall langsamer, aber eben nicht dramatisch - zumindest habe ich es nie als so dramatisch empfunden, wie es immer wieder geschildert wird), vereint aber manche der Vorteile des SSM (feststehende Frontlinse, kürzere Nahgrenze, abnehmbare Stativschelle, neu zu bekommen) in sich und das bei deutlich günstigerem Preis. Die größten "Nachteile" liegen denke ich zuerst im Namen (Original vs. Fremdhersteller) und in Bauweise/Haptik (Metall vs. Kunststoff).
Nur mal so als Anregung...
Und wer Wert auf Ultraschallantrieb legt, kann bei Sigma fündig werden. Da muß man sich dann fragen "will ich kompromisslose Leistung, egal zu welchem Preis, oder will ich weniger zahlen und dafür vielleicht leichte Abstriche in Kauf nehmen". Für mich war diese Frage rel. schnell beantwortet: ein Objektiv für 1600 Euro brauche ich persönlich nicht und beim fast dreifachen Preis legt der Verstand angesichts der Vorteile/Unterschiede dann sein Veto ein. Dann lieber 1000 Euro sparen und ein paar andere Linsen dafür anschaffen

Aber das ist natürlich Ansichtssache. Bei einem absoluten Schnäppchen 70-200 SSM könnte ich möglicherweise auch schwach werden, aber ansonsten reizt es mich zu dem Preis nicht muß ich sagen und ich wundere mich auch etwas, wie weit das Objektiv im Forum mittlerweile verbreitet ist