Als Erstes mal schönen Dank für eure Antworten! Im Großen und Ganzen bin ich jetzt beruhigt.
Zitat:
Zitat von BeHo
Die Aussage ist tatsächlich falsch.
Im Vergleich zu Kleinbild hat man bei APS-C durch den kleineren Sensor bei gleichem Motivabstand, gleicher Blende und (fast) gleichem Motivabbild eine größere Schärfentiefe, da ja eine kürzere Brennweite verwendet wird.
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Das optische System habe ich aus genau diesem Grund in meinem Gedankenexperiment konstant belassen. Wenn die Optik verändert wird, wird der Rest kompliziert.
Zitat:
Zitat von ttouch
Konstruktionsbedingt hat der Sensor bzw die Sensorgrösse schon Auswirkungen auf die Schärfentiefe, aber nicht das APS-C Sensoren wniger, sonder mehr davon bieten (Natürlich auf Vollformat bezogen). Hier mal ein Zitat aus Wikipedia:
Bei kleinen Aufnahmeformaten, z. B. beim Erstellen von Ausschnittsvergrößerungen oder beim Einsatz von Digitalkameras mit kleinen Bildsensoren (Formatfaktor) verkleinert sich der maximal zulässige Zerstreuungskreis. Dadurch wird die Schärfentiefe entsprechend größer und es wird zunehmend schwieriger die selektive Schärfe als fotografisches Gestaltungsmittel einzusetzen.
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Genau das verwundert mich allerdings! Dieser Artikel kann nicht richtig sein! Wenn der maximal zulässige Zerstreuungskreis kleiner wird, wird das Kriterium ja schärfer, d.h. weniger Punkte genügen seinen Forderungen. Das bedeutet, die Schärfentiefe ist bei konstantem optischem Aufbau beim APS-C-Sensor KLEINER, und eben nicht - wie oben zitiert - größer!
Oder mir unterläuft irgendwo ein noch nicht gefundener Denkfehler...