Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 07.06.2009, 06:50   #4
RainerV
 
 
Registriert seit: 22.02.2006
Beiträge: 11.388
Ich wollte eigentlich auch schreiben, daß nach Deiner Schilderung das 70-200 mit Sony/Minolta-Konverter wohl die richtige Lösung wäre, auch wenn Du den Konverter ausgeschlossen hast. Hatte es eigentlich nicht getan, weil Du es ja nicht hören wolltest. Aber er wäre meiner Meinung nach eben doch "Deine" Lösung.

Du fotografierst hauptsächlich bis 200mm, das heißt ganz klar 70-200. Willst Du dann wirklich immer ein großes und schweres weiteres Zoom mitschleppen? Du zweifelst ja selbst dran. Der Konverter ist die ideale Brennweitenreserve, nicht das 70-400, das dann, wenn Du es ausnahmsweise doch bräuchtest, garantiert zu Hause im Schrank läge.

Alternativ natürlich das 70-400 alleine. Es ist halt lichtschwächer. Du wirst halt deutlich häufiger in Situationen kommen, in denen Du entweder verwackelst (wenn Du nicht bemerkst, das es eng wird), oder die ISO hochdrehen müssen, oder eben ein Stativ einsetzen müssen. Das 70-200 bietet da einfach mehr. Zumal man natürlich auch bessere Freistellmöglichkeiten hat. Für mich persönlich auch ein sehr wesentliches Argument. Das 70-400 ist dann eine Alternative, wenn Du für Low-Light-Situationen eine andere Lösung hast und den Bereich zwischen 200 und 400 auch häufig nutzen willst.

Noch eine andere Möglichkeit wäre das Minolta 100-300 APO zusätzlich zum 70-200, das ist wenigstens klein (Chance ist größer, daß Du es dabei hast, wenn Du es brauchst) und vergleichsweise günstig, und es ist gerade am langen Ende besonders gut, was bei Zooms die große Ausnahme ist. Und dieses Zoom würdest Du ja dann nur oberhalb 200mm verwenden.

Was spricht gegen das 70-200 mit dem Sony/Minolta 1,4-fach Konverter? Das ist eine sehr hochwertige Variante auch über 200mm.

Rainer

Geändert von RainerV (07.06.2009 um 07:00 Uhr)
RainerV ist offline   Mit Zitat antworten