Bastelstunde:
Nach Entfernen der 2 äußeren Schrauben und der 2 Schrauben (4 silberne Schrauben) im Akufach liegt zunächst mal die ganze Elektronik vor mir. Na ja, irgendwas mußte ja auch drin sein
Nach rausheben der Platine sehe ich eine weitere Abdeckung, unter welcher sich das Microdrive verbergen muß. Also nochmal 2 schwarze Schrauben zu lösen, eine weitere, die kleiner und silber ist, und eine dritte schwarze, die mit Tape abgedeckt bzw. versteckt ist. Dieses Blech scheint auch eine Kühlfunktion für das Microdrive zu erfüllen.
Nach vorsichtigen Herausheben des MD's ist dieses nun vorsichtig vom schwachen Pfostenstecker zu lösen, ohne daß dieser verbogen wird, oder ein Pin krumm gebogen wird, denn ich will das MuVo ja weiter benutzen. Ok, geschafft.
Das Hitachi sieht dem IBM-MD noch sehr ähnlich, nur liegt die Platte an einer anderen Stelle. Die Vorderseite ist schmucklos weiß, nur Hitachi 4 GB Microdrive steht da drauf. Bei IBM war man fast andächtig, wenn man es in der Hand hielt.
So, nun mal in die Kamera (A2) einsetzt. Oh je, die Kamera meint die Karte wäre nicht einsetzbar. Sie zeigt nur
XXX.
Nun das MD in das Notebook gestekct mit einem PCMCIA-Adapter. Wndows XP erkennt das Hitachi Microdrive. Fein. Allerdings behauptet XP, das Drive müsse erstmal formatiert werden.
Soweit - so gut. Ich breche erstmal ab, weil ich vielleicht erstmal Backups der Plattenimages anfertigen sollte, denn ich möchte das 4 GB Microdrive ja nur im Urlaub für die Dimage haben, und es sonst lieber für MP3 und für den Datentransport einsetzen, und den Betrieb im Muvo² ja nicht beeinträchtigen.
Nach vorsichtigem Zusammenbau und Wiedereinsetzen des Akkus spielt der kleine wieder jedenfalls genauso schön wie vorher.
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Vielleicht kann jemand anders sagen, ob's das Formatieren mit einer neuen FAT32-Partition angebracht ist, und ob die neue Partition dem späteren erneuten Betrieb im MuVo evtl. abträglich ist. Ggf. sollten wir eine Wiederherstellungsprozedur notieren, um uns alle Optionen offen zu halten.
Zum Abschluß möchte ich sagen, daß man einen seehr kleinen Schraubenzieher dafür braucht, es nur in einer ungestörten Stunde vornehmen sollte, und nicht in Panik kommen sollte. Die Operation ist deutlich riskanter als ein Chipwechsel bei einem USB-Reader. Ich werde das MD daher nicht allzu häufig wechseln. Unmöglich ist es aber nicht. Bei meinem Gerät war nix verlötet.