Und wer sich das Geld für so ein Zubehör sparen will, kann auch mal mit dem Deckel einer Pringles-Chipsdose experimentieren. Wurde vor einiger Zeit (ob immer noch weiß ich nicht) mal als Geheimtip gehandelt. Kostet praktisch nix, bringt meiner Erfahrung nach aber auch nix. 90 € für so ein "Weißabgleichsfilter" würde ich allerdings auch nicht zahlen muß ich sagen. Darum ebenfalls danke für Beispiele, die mich allerdings absolut nicht umhauen (angesichts der Kosten und des Zusatzaufwands dieser Teile): das Haus mit den beiden Autos davor erscheint mir z.B. auch mit der Expodisc noch etwas zu blau und mit einem leichten Stich nach Magenta (natürlich vorausgesetzt, die Fassade ist wirklich weiß, wovon ich aber ausgehe). Der Garten kommt mir auch mit der Expodisc immer noch minimal zu rötlich vor. Und ja, mein Monitor ist auch kalibriert. Gerade bei den gezeigten Bildern kriege ich das denke ich -schon wegen der vielen Weißanteile- per EBV besser und schneller hin als mit so einem Teil, das ich jedes mal, wenn die Lichtsituation sich ändert, erst wieder neu anmessen muß. Interessant(er) wird's doch eigentlich erst wirklich fordernden Bedingungen, also Mischlicht, Kunstlicht... Und ich frage mich, was für eine Kamera da verwendet wurde, die so einen miserablen AWB bei solchen Standardsituationen (Tageslicht, viel weiß usw.) hat!?
EDIT: oh, steht ja in den EXIFs, Leica R9

*autsch* geht ja gar nicht.