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Alt 09.02.2009, 13:02   #3
Jens N.
 
 
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Ich sehe da weniger einen Unterschied in der Ausdehnung der Schärfentiefe, als vielmehr in ihrer Darstellung - also wie stellen sich scharfe und unscharfe Bereiche dar. Im Sucher wirkt alles irgendwie "matschiger", was aber auch (mit) an der Methode liegen kann, wie das Sucherbild entstanden ist (abfotografiert mit einer A200) - mit dem bloßen Auge wirken ja auch die Suchermarkierungen eigentlich wesentlich schärfer. Wenn das Sucherbild aber insgesamt unschärfer wirkt, fällt es natürlich auch schwerer, scharfe und unscharfe Bereiche sauber voneinander zu unterscheiden. Das ist auch nur logisch, da das Sucherbild nicht so fein aufgelöst sein kann wie das eigentliche Bild, auch die Suchergröße spielt da eine Rolle (mal auf die Mattscheibe einer Mittelformatkamera geschaut?). Helfen kann eine Suchervergrößerung (Sucherlupe, Winkelsucher mit Vergrößerung), aber an den grundsätzlichen Problemen ändert das natürlich auch nichts. Es hat schon seinen Grund, wieso es spezielle Einstellscheiben mit feinerer "Körnung" oder asphärischen Mikrowaben * oder eben Schnittbildindikatoren gibt.

* eine solche Scheibe habe ich z.B. in der Dynax 9: in Verbindung mit dem 100% KB Sucher ergibt das schon einen wesentlich besseren Suchereindruck, die Schärfe "springt" wesentlich deutlicher als bei der A700, wobei diese etwas besser ist als die D5D.
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Gruß Jens

Geändert von Jens N. (09.02.2009 um 13:10 Uhr)
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