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Alt 01.02.2009, 14:51   #1747
brandyhh
 
 
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.513
Mit dem üblichen Schweinske-Frühstück begannen Joachim, Wolfgang und ich unsere gestrige Tour. Von dort ging’s zu den Landungsbrücken und auf die Cap San Diego.
Sollte irgendwann, aus irgendeinem Grund der originalgetreue Nachbau des Maschinenraums der Cap San Diego erforderlich sein, stellen wir gern unsere Bilder zur Verfügung.

Nachdem wir Stunden später dem Schiffsbauch entkrochen waren, rief Daniel an, mit dem wir uns dann an den Landungsbrücken trafen und dort noch ein wenig auf und ab wanderten, bevor wir den unvermeidlichen Weg zum Roxie antraten. Dort gab es – ebenfalls wie üblich – reichlich Nahrung, in fester wie flüssiger Form und im Verlauf des Abends komplettierte Christian unsere Runde.

Joachim sorgte beinahe dafür, daß wir uns ein neues Stammlokal hätten suchen müssen. Er war es aber auch, der die von ihm in Brand gesetzte Serviette per Hand löschte. Außerdem wissen wir jetzt mit 100%iger Sicherheit, daß er kein Nierenleiden hat, da er den Genuss einiger Stücke Sternfrucht, ohne Schaden zu nehmen, überstand.

Literarisch bewegten wir uns diesmal zwischen Kurzgeschichten und Schillers Glocke, wir überlegten, was außer Augentropfen und absoluter Dunkelheit noch zur Pupillenerweiterung führt , ab und zu wurde die unsachgemäße Benutzung eines Labello erwähnt, wir fragten uns was besser aussieht, ein Pinguin oder ein angebissener Apfel und verzichteten auf den Genuss von Weizenbier mit Banane und Senf.

Christian und Daniel schickten fröhliche SMS hin und her, von einem iPhone (auch Eierföhn genannt) zum anderen und Wolfgang wollte mit uns ein lustiges Singspiel veranstalten, was wir kategorisch ablehnten, uns aber direkt zum Jodeln und dem unvermeidlichen Jodeldiplom führte.

Und dann wurde noch gewettet: Christian wettete, daß Daniel spätestens bis zum Stammtisch im März, das Spiel Slots (oder Slotsracer? ) auf seinem iPhone hat, über einen Wetteinsatz wurde allerdings nicht gesprochen, oder…?

Zum Schluss ein paar Stichwörter, die im Text fehlen, aber nicht unerwähnt bleiben sollen: Eisschollen neben dem Feuerschiff, Nordica (finnischer Eisbrecher), Blauhaubenvogel, asiatische Touristen in Rothenburg o.d.T. i.V.m. dem Nachbartisch im Roxie, 12-Kilo-Rucksack, Fotos zur blauen Stunde, 180'er Makro von Sigma, der positive Gebrauch der Bezeichnung Schlampe und...
…über alles andere decke ich das Mäntelchen des Schweigens.

Fazit:

Gruß Heike

Wer braucht schon Nintendo Wii und Dr. Kawashimas Gehirnjogging, der Versuch eine Fototour oder einen Stammtisch zusammenzufassen reicht völlig aus, um die kleinen grauen Zellen in Schwung zu bringen.
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