Hallo Basti,
Tja, da hast Du Dir für den Anfang aber ein schwieriges Thema rausgesucht. Vögel im Flug ist kompliziert.
Du brauchst idR auch in der Greifvogelstation lange Brennweiten: 200-300 mm. Dann mußt Du kurze bis sehr kurze Verschlusszeiten einstellen: auf jeden Fall > 1/500 sek, öfters sogar > 1/1000 sek. Zur Zeit ist es ja eher dunkel draußen (wenig Licht). Scheue Dich nicht für den Anfang hohe ISO-Zahlen zu wählen: 800-1250. Das Rauschen wäre mir zu Beginn egal. Wichtig ist halt eine möglichst kurze Verschlusszeit. Die Blende sollte recht klein sein, damit Du ausreichend Schärfentiefe hast: ich bin mit 7,1 immer ganz gut zurecht gekommen. Dann machst Du Serienaufnahmen und vielleicht zu Beginn jpegs. Den AF Stellst Du am besten auf den Kreuzsensor in der Mitte. Such Dir am Anfang eher langsam fliegende Vögel aus: Adler, Geier, Eulen.... Falken sind einfach rasend schnell. Stell Dich so hin, dass Du einen möglichst homogenen Hintergrund hast, der in der Unschärfe verschwimmt. Kenne jetzt leider Hellenthal nicht und kann Dir da keinen Tip geben.
Du wirst merken, dass es mit längeren Brennweiten gar nicht so einfach ist, einen Vogel im Flug im Sucher zu erfassen. Und wenn Du ihn dann hast und auslöst, ist er schon wieder weg. Also wirst Du einen großen Teil "Himmelsfotos" schiessen. Auf einem weiteren großen Teil ist der Vogel dann blöd angeschnitten oder unscharf. Insgesamt hast Du am Ende des Tages dann mehrere Hundert Fotos. Und wenn es gut läuft, hast Du einige wenige Fotos dabei, von denen Du absolut begeistert bist. Jetzt darfst Du nicht enttäuscht sein, denn das ist alles völlig normal. Insbesondere in der Vogel-Flugfotografie gilt, dass Übung den Meister macht.
Viel Spaß dabei!
__________________
Viele Grüße
Peter
_______________________________________
|