Tag13: Vancouver - Princeton (410km)
Wir verlassen Vancouver ostwärts auf dem Highway #7a und es dauert doch einige Zeit bis wir wieder ein etwas ländlicheres Gebiet erreichen und alle Vororte Vancouvers hinter uns lassen. Bei Hope fahren wir nordwärts entlang dem sogenannten Gold Rush Trail bis zur Hell´s Gate.
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Die nur 35m breite oder besser gesagte enge Stelle des Fraser River bekam ihren Namen von Simon Fraser, der diese Stelle wie folgt beschrieb: "surely this is the gate of hell". Sie war eine Schlüsselstelle im Ausbau der Eisenbahn in Richtung Norden. Heute verlaufen auf beiden Seiten des Canyons Eisenbahnlinien, nämlich die der Canadian Pacific Railway und die der Canadian National Railway.
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Nach dem Abstecher zur Hell´s Gate, fuhren wir auf dem Hyw #3 südöstlich in Richtung Manning Provincial Park. Eine kleine Passstrasse (Cascade Lookout) führt auf einen Aussichtshügel, entfernt von jeder Hektik und Rummel. Wir genossen nach all den anstregenden Tagen in Vancouver die Ruhe dort oben sehr.
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Selbst die sehr scheuen Chipmunks konnten wir dort oben etwas genauer beobachten. Wobei nicht viel Zeit blieb, die kleinen Tierchen abzulichten. Sie saßen praktisch kaum still.
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Zurück im Tal haben wir noch die ein oder andere kleine Wanderung unternommen, wie den Rein Orchid Trail oder den Rundweg um den Beaver Pond. Leider halten sich die dort ansässigen Tiere einfach nicht an die Namensgebung.

Und so passierte es, dass wir unsere erste echte Bärensichtung in freier Wildbahn und ohne "schützendes" Auto erleben und Gott sei Dank auch überleben durften. Das "Beweisfoto" des Schwarzbären ist aber leider nichts geworden, da wir lieber den kontrollierten Rückzug bevorzugten.
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Übernachtet haben wir dann in Princeton, von wo aus es am nächsten Tag ins Okanagan Valley weitergehen sollte.