Zitat:
Zitat von cephalotus
Ich glaube, dass der boom in der DSLR Sparte seinen Höhepunkt erreicht oder vielleicht sogar schon überschritten hat und erwarte in 5 Jahren einen weitgehend gesättigten Markt.
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Das würde ich auch sagen. Viel mehr ist nicht an Verkäufen drin. Wer in der Bekanntschaft eine DSLR angestrebt hat, hat dieses Weihnachten zugeschlagen. Die Mediamarktaktionen bei der Ratenzahlung hat zwei Bekannte von der Kompakten weg gelockt. Ich bin davon überzeugt, dass der Markt in absehbarer Zeit insgesamt deutliche Rückgänge verzeichnen wird.
Mein Indikator sind die Zoos. Da kann man wunderbar sehen, was die Leute bevorzugt kaufen, und besonders auch, was sie tatsächlich benutzen. Besonders, weil Zoos etwas mehr Anspruch an Brennweite, Bodyqualität, und Leidensfähigkeit beim Mitschleppen, stellen.
Was in der letzten Zeit auffällt:
-> Nikon ist auf dem ambitionierten Bodysektor gewaltig vorgeprescht. Überall Nikon D300, weniger Canon 40D/50D.
-> Wenn Canon, dann meist ab Mittelklasse der Bodies mit den Boliden auf dem Objektivsektor. Kaum eine Canon ab 40D mit Billigsigma. Wenn, dann weiß ...
-> Nikon ist überdurchschnittlich häufig mit Fremdherstellern wie Sigma ausgestattet. 70-200 2.8, 120-400 etc. , dicke original-Nikontüten fast nicht existent, 2x wurde das Nikon 80-400 gesichtet (davon ab: grausames Ding

)
-> Sony: null. Muss ich leider so sagen
-> Deutliche Steigerung der Durchschnittswertigkeit der Ausrüstung. Dicke Festbrennweiten sind auf dem Vormarsch. Das Canon 300L 2.8 (IS) ist deutlich häufiger als früher zu sehen, genauso wie das 70-200 /4 (IS)
-> Frauen haben viel von den Einsteigerobjektiven auf teurere Zooms umgestellt, oder vom Kerl das alte Objektiv übernommen. Das Canon 100-400L schleppten heute allein 2 Frauen durch die Gegend. Erstaunlich.
=> Insgesamt ist der DSLR-Markt seit Weihnachten explodiert. DSLR ohne Ende. Die Männer haben deutlich aufgerüstet, ihre Ausrüstung besonders mit Festbrennweiten aufgewertet.