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Alt 12.11.2008, 23:58   #10
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben

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Im Studio – Teil 2

Ich freue mich, dass Gerd (gpo) hier über seine Erfahrung von unserem Potrait-Shooting mit der 900 berichtet:

Hier nun meine ersten Bilder aus der a900 im Studio,
Opfer Martin muste herhalten und hat es gut gemacht

-> Bild in der Galerie

dieses Bild AWR direkt aus dem Sonykonverter,
Einstellungen NULL oder anders gesagt "Kameravorgabe"
Rauschen auf "Auto" Schärfe auf "NULL"

in PS nur auf 1024 verkleinert...nix gemacht...EXIFS sollten dabei sein


-> Bild in der Galerie

gleiches Bild nur Crop 100%...nix gemacht!


-> Bild in der Galerie

gleiches Bild direkt mit dem paralell zum RAW aufgezeichneten JPG OCC


-> Bild in der Galerie

gleiches Bild JPG OCC aber daraus ein crop 100%


-> Bild in der Galerie

gleiches Bild mit Anmerkungen:

Licht: 1x 1500WS verteilt auf drei Lampen, Hauptlicht ca. 1,5 m
der Rest Aufhellung und Hintergrund!

Bereich rot markiert: WB mit Minolta Colometer ausgemssen 4510K
direkt in 900 eingegeben, Hintergrund ist grau =mausgrau

Bereich blau: Hautton so wie die Kamera ihn liefert, kein Programm, Standard-Einstellungen der Kamera

Bereich gelb: Schwarzes T-Shirt, wie es besser nicht geht: kein Rauschen, gute Durchzeichnung nicht nur im welligen Bereich!

Falls nun doch irgendeiner aus dem "Schwarz" was anderes lesen kann,
sollte gesagt sein das eingefärbte Kunstfasern, auch Baumwolle zu kleinen Farbklecksen führen können, weil wenn viel Licht aufs Objekt fällt, werden eben alle Fasern aktiviert und bekommen ein Eigenleuchten,
dieses schwarz aber sieht sehr gut aus....würde im Offset perfekt drucken!

Hintergrund, diese "warmgrau"(Lightgrey) ist nich so störendkühl, sondern macht gutmütig alle Überstrahlungen mit!!!

der Sony Konverter zeigte mir dort Lichtbeschneidung an,
die ich geflissentlich ignoriert habe, denn bei diesem Motiv strahlt der Hintergrund eben auch zurück an den Körper, was man rechts sehr schön sehen kann!

der Hammer aber ist, die gleichzeitig gemachten JPGs...
sehen letztlich genauso aus wie die RAWs!

Konverter...
den habe ich am Mac installiert und ja...bei 69MB Tiff für ein Bild läuft es nicht rund!
Mich erinnert der Konverter stark an RAW Therapie, Aufbau und Menues sind praktisch dieselben
es muss also ein schneller Rechner sein, sonst ist Kaffeetrinken angesagt...bei mir Tee

Schärfe...
es war f6,3 und wie man sehen kann ist das zuwenig(!), denn...
ich habe zwar den AF-heini beobachtet und es gab auch reichlich Rückmeldung durch Piepsen, aber das mal die Kamera, mal das Objektiv, dann wieder die Nase....scharf waren hab ich nicht wirklich realisiert

mehr Übung mit so einem Boliden und auch eine "richtige Blende" um die f11 wären eindeutig besser gewesen...war aber zuwenig Zeit!

Hautton...
wie habe nicht noch mitr der S3 oder der DCS vergleichen aber...
was man so sehen kann, ordentliches Licht und er ist automatisch perfekt ohne Makel
MFG gpo

Lieber Gerd,
gestatte mir noch eine Anmerkung zu den Tonwerten im schwarzen Forums-Shirt:

Wir hatten an der 900 DRO noch auf +2 stehen. Da ich ja sonst ausschließlich in RAW fotografiere, habe ich darauf nicht geachtet. Und Photoshop / Lightroom ignoriert die DRO-Einstellung bei RAW-Dateien - nicht aber der Sony-Konverter, den du genutzt hast. Daher kommt es, dass deine RAWs "viel ähnlicher" wie die JPEGs aussehen als meine RAWs (in Lightroom). Hier mal, was Lightroom ohne jegliche Änderungen an den Reglern aus dem RAW gemacht hat:



-> Bild in der Galerie
Porträt ohne DRO

Ich stimme dir aber zu, dass die DRO-Funktion für ein bestens durchgezeichnetes Schwarz im Offset-Druck sorgt (schwärzer können es die Druckmaschinen nicht). Für eine hochwertige Ausbelichtung hätte ich aber Schwarz etwa auf der Mitte beider Versionen eingepegelt.

Martin
Anaxaboras ist offline  
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