Hey Dana,
ich mußte ein wenig schmunzeln, als ich die beiden Bilder sah. Nein, nicht über die Bilder, sondern weil ich noch so zwei Verrückte kenne, die am Sonntagnachmittag eine gute halbe Stunde nix anderes gemacht haben, als zwei, drei großflächige Palmenblätter aus allen Lagen abzulichten (An der Stelle Gruß an den anderen Verrückten!). Die Idee, die dahinter steckt, ist eine (ähnliche), wie Du sie hier verfolgt hast, nämlich weg von der Pflanze als solchen, hin zu den Strukturen mit ihren Farb- und Lichtspielen.
Ich weiß nicht, ob ich richtig liege, wenn ich Hellas Widersprüche dahingehend interpretiere, daß das Bild aus drei Teilen besteht, die sehr unterschiedlich in ihrer Wirkung sind. Links die eher weiche, auf´s Licht getrimmte und an eine Welle erinnernde Darstellung, in der Mitte der farblich deutlich abgesetzte und in einem anderen Licht erscheindene Kiel, und rechts die fast schon wieder scharf abgebildeten, gestaffelten Blätter, die durch ihr Schattenspiel leben. Mir geht´s so, daß ich mich immer nur auf einen einzelnen Bildteil konzentrieren kann, aber Probleme habe, das Bild als Ganzes wahrzunehmen. Das muß nicht als Nachteil verstanden werden, sondern rein als meine Wahrnehmung. Das Bild hat in meinen Augen trotzdem was faszinierendes.
Bei Bild 2 bleibe ich immer wieder an den Kanten hängen. Die wirken auf mich eher wie eine Malerei, während mein Hirn sagt, sie endlich scharf, das ist ein Photo. Hast Du bei dem Bild einen Crop verwendet? Oder sehe ich jpg-Artefakte?
Dat Ei
PS: Zwischendurch raus gerannt und nicht gesehen, daß Hella schon Stellung bezogen hat. Sorry!