Zitat:
Zitat von BeHo
Apropos FTZ: Das waren noch Zeiten, als nur posteigene teure Mietmodems erlaubt waren und DFÜ über Akustikkoppler stattfand.
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Teure Mietmodems oder noch teurere Kaufmodems...
Mein Einstieg in die Welt der DFÜ:
Ein Ziegelstein von einem Modem.
Auch bekannt als ZyXEL U-1496EG.
Seinerzeit das höchste der Gefühle in Sachen DFÜ. 19.200 Baud mit proprietärem ZyXEL Protokoll.
Massives Metallgehäuse, digitales Pulswahl-Modul statt Ratter-Relais und Optokoppler als Line-Interface um ja die hochheiligen Leitungen der damaligen Bundespost nicht zu gefährden. Der Bundesadler kostete 200 DM *extra*
Das Ding hat damals in der postzugelassenen Version fast 800 DM gekostet!
...und irgendwann hat ZyXEL den Anschluss verpasst und keine wirklich brauchbaren Modems mehr rausgebracht als die >14.400 Baud Standard-Protokolle rauskamen und die ZyXEL Modems die lange Zeit die Mailbox-Szene dominiert haben verschwanden in der Versenkung und damit auch meine schnellen verbindungen. Zusehens habe ich mit dem Ding nur noch 14.4er Connections oder (häufig mit Elsa Modems) gar keine Verbindung mehr gekriegt.
Da das Ding aber so unglaublich teuer war, konnte ich mich nie dazu durchringen, das Trümmerteil wegzuschmeissen. Ich habe sogar noch die gesamte Originalverpackung, Handbuch, Quick-Reference und die schnelle Serielle FIFO Schnittstelle auf 8-Bit ISA Steckkarte.
@CarlSagan> Ich habe deswegen das ganze 286er Board aufgehoben, weil der Prozessor (schon damals von AMD statt Intel) auf der Platine aufgelötet war.
Auf dem Board steckt noch (für den absoluten Kult-Faktor) ein 8 MHz 80287 mathematischer Coprozessor drauf. Dazu 2 MB RAM als SIPP Module (die mit der Nadelkante).