Hi Ralf,
Ohne fundierte technische Kenntisse im Bereich Optik zu haben versuche ich mal eine einfache Erklärung. Die Auflösung wird gemessen, indem nachgesehen wird, wieviele Linienpaare auf dem Bild voneinander getrennt auf dem Sensor abgebildet werden können.
Der Sensor ist dabei ja immer gleich in seiner Auflösungsfähigkeit. Diese lässt sich theoretisch errechnen und je näher die Kombination aus Kamera und Objektiv im Test dieser Theoretischen Zahl kommt, umso eher ist anzunehmen, dass das Objektiv in der Lage ist, den Sensor "auszureizen".
Sind es eklatant weniger Linien, dann ist das Objektiv der limitierende Faktor.
Um es mal sträflich vereinfacht auszudrücken.
Nun könnte man sagen, das hat doch in der Praxis keine Relevanz. Aber die fehlenden Linien können dann bei echten Bildern z.B. fehlende Details im Laubwerk eines Baumes sein etc.
Natürlich muss man dabei die Verhältnismäßigkeiten im Auge behalten. Um einen hochwertigen Photoabzug in Din A4 zu bekommen reichen 6 MP allemal. Wenn also das Objektiv nicht die vollen 12 MP auflöst, sondern vielleicht nur 8 MP, dann spielt das bei entsprechender Aufbereitung der Bilddatei bei Ausgabegrößen in Ausbelichtungen bis Din A4 eigentlich keine Rolle. Deswegen waren unsere analogen Bilder auch nicht alle unscharf.
Mal gespannt ob unsere technisch bewanderteren Spezis hier meine Hemdsärmelige Erklärung soweit stehen lassen oder ob sie mich gleich zerrupfen ...
Gruß
Peter