Hallo gpo,
ich habe zwar keine Lust, das Thema und den Streit weiter ausweiten zu lassen, aber noch ein letztes Mal möchte ich zu Deinem Gesagten Stellung beziehen.
Ich weiß nicht genau, was Dein letzter Text bedeuten soll!? Aus Deiner Schreibweise kann ich nicht herauslesen, ob das nun ein "Sorry, für das Mißverständniss" war, so nach dem Motto "Du hast mich falsch verstanden" oder ob es nur noch eine Spitze und Bestätigung für Dich darstellt. Ich weiß nicht, ob es Dir schon mal jmd. gesagt hat, aber Deine Schreibweise ist sehr persönlich und überheblich. Eine faire und konstruktive Kritik konnte ich da nicht raus lesen. Lies Dir mal Deine eigenen Texte durch und betrachte das von der Seite des "Angesprochenen". Wenn Du das dann anders siehst OK...aber für mich war das keine Kritik, sondern ein versteckter Angriff.
Was Deine angesprochenen Punkte angeht, so widersprichst Du Dir teils selbst. Unter Deinem Punkt 1.) sagst Du, dass eine Klasseneinteilung nur von Amateuren gemacht wird. Erstens habe ich nirgends etwas in Klassen geteilt (mal von NoName & Marke bzw. billig & teuer abgesehen). Lediglich Du erwähntest, dass ich nicht allgemein etwas zu einer Marke sagen könne, sondern genaue Modellreihen der selben Klasse spezifizieren müsse. Und nur damit Du nicht denkst, ich bin jmd., der sinnlos "2x, 3x Geld ausgibt", nur um das Billigste zu haben. Nein...ich habe mich sehr wohl schlau gemacht und mir reiflich überlegt, was ich mir zulege. In meiner Auswahl standen Hensel, DÖRR und Walimex. Hensel fiel als erstes raus, weil einfach nicht finanzierbar. Das kann man nicht auf die Kundschaft umlegen...die kommen nie wieder. Und unter dem Gesichtspunkt, was ich für Ziele habe und welche Aufgaben in Zukunft anstehen, habe ich mich letzten Endes für Walimex entschieden. Die anderen Marken hatten einfach in Relation zum Preis keine bedeutenden Vorteile für meinen Arbeitsbereich.
Im Punkt 2.) habe ich Dir nie entgegengeredet. Sicher ist ein ordentlicher Lichtformer so mit das Wichtigste. Nur stellt sich auch hier wieder die Frage, was möchte ich machen? Möchte ich High End Fotografie auf Top-Niveau produzieren oder geht es mir darum, mein Hobby und meinen Spaß auszuleben und eventuell einen glücklichen Kunden aus dem Laden spazieren zu sehen.
Mir ist Letzteres wichtiger, als Überehrgeiz und Perfektionismus.
Fotografie zu DDR-Zeiten. Ich weiß nicht, wo Du Deine Interpretation hernimmst. Ich habe nie behauptet, dass DDR Fotografen miese Bilder gemacht haben...ehr das Gegenteil ist fakt. Ich habe lediglich gesagt, dass einige Fotografen, die schon zu DDR Zeiten ein Geschäft hatten, ihre Kunden vergrault haben, die ich letztendendes zufriedenstellen konnte. Und das lag vor allem am Preis-/Leistungsverhältnis. Somit kann auch die Qualität schon mal nicht unterstes Amateurniveau sein...so wie Du selbst die Walimexe einstufst.
Beim Thema Ebay ging es mir nicht um Beleidigungen. Das Thema "Beleidigung" zog sich durch Deine ganze sogenannte Kritik. Jeder 2. Satz enthält eine versteckte, abwertende Bemerkung. Beispielhaft, dass ich nicht beurteilen/testen könne, weil ich wohl nie einen "richtigen" Job gemacht hätte. Wer hat das Recht zu bestimmen, was ein "richtiger" Job ist? Wer hat das Recht zu urteilen, dass meine Fotografie demnach nix halbes und nix ganzes ist und ich demnach auch nichts beurteilen könne? Hallo???

Ich habe gar kein Interesse daran, in dieses Fotografie-Niveau einzusteigen, in das Du Dich selbst erhebst. Um es klar zu sagen...ich habe kein Interesse an Produktfotografie, Hochglanzfotografie und Großaufträgen. Das ist nicht meine Kragenweite und auch in naher Zukunft absolut außerhalb meines Geschäftsinteresses.
Sicher, wenn man Deine Bilder anschaut, da gibt es nix zu kritisieren. Einfach gesagt sie sind perfekt. Aber das ist eben Dein Interesse und Dein Geschäftsplan, so etwas zu tun. Und nur, weil ich mich mit bodenständiger People Fotografie befasse und auf'm Dorf fotografiere, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht berechtigt bin, meine Erfahrungen niederzuschreiben. Denn ich denke mal, dass es einige Leute hier gibt, die auch nicht so weit in den Perfektionismus abheben oder einfach nicht die finanziellen Mittel haben, um bei Dir mithalten zu können. Sollen sie deshalb das Hobby aufgeben oder das Geschäft schließen???
Und ich will mal ganz ehrlich sein. Wenn Du meiner Kundschaft mit der Überheblichkeit begegenen würdest, wie Du sie hier an den Tag legst, dann könnte ich mein Geschäft schon gestern zu machen. Alleine wenn ich Kameras verkaufe, dann gibt es eben Kunden, die statt teures Geld für eine Sony auszugeben, lieber für 100,- Euro eine "deutsche" Praktica aus Fernost kaufen. Es ist nunmal so. Würde ich da sagen, "der ****** taugt nix, damit kann man nicht fotografieren, damit kannst Du Dich nicht als Fotograf bezeichnen.", dann würde ich sofort den Rücken sehen und der Kunde kauft woanders. Würde ich der alten Oma sagen, dass ihr Outfit für ein Portrait unprofessionell sei und so die Fotos nix würden, dann wäre die Oma das letzte Mal da gewesen.
Zugegeben das ist etwas weit hergeholt, aber doch irgendwie ein ähnlicher Sinninhalt, wie Du mir hier vermitteln möchtest. Fakt ist doch, dass wir beide in völlig unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Du stellst für Dich den Maßstab, dass Du ein Voll-Profi durch und durch sein möchtest (kommt zumindest so rüber). Du hast zugegebener Weise auch entsprechend gute Bilder und scheinbar auch die entsprechenden Aufträge, wo es um viel Geld geht und Einiges auf dem Spiel steht. Deine Auftraggeber erwarten Perfektion bis ins Detail. Und da liegt der Punkt. Ich selbst arbeite zwar auch professionell und gewerblich, aber unter völlig anderen Gesichtspunkten. Hier bedient man Laufkundschaft, die für wenig Geld die beste Leistung möchte. Und die kann man nur bieten, wenn man konkurenzfähig arbeitet. Und in meiner Region ist es nicht möglich eine Hensel oder Multiblitzanlage für mehrere tausend Euro auf die Kunden umzulegen. Ich kann nicht 100,- Euro für ein 40x60 Portrait verlangen. Nun gut, das wird jetzt zu geschäftlich...
...ich komme abschließend nochmal auf Deine letzten Bemerkungen zurück:
"...versuche mal zu formen..." - meine Lichtformer und deren Qualität reicht mir und meiner Kundschaft zur vollsten Zufriedenheit aus. Hier fragt keiner nach Computerberechneten Reflektoren.
"...baue sie 3 mal am Tag auf und ab" - das brauche ich nicht und werde ich auch in Zukunft kaum brauchen. Ich nutze die Blitze nur im Studio und meist im selben oder ähnlichen Aufbau. Daher kann und brauche ich dahingehend nicht mitreden. Und mit Vorsicht und Geduld kann man auch Walimex Zubehör problemlos wechseln.
"...versuche mal andere Vorsätze zu montieren" - ich brauche keine Fremdfabrikate. Das was ich brauche bietet die Walimex-Zubehörliste. Und bisher verlief der Vorsatzwechsel meines Zubehörs Problemlos...wie ich auch schon im Testbericht schrieb.
"...zieh mal die Schrauben zu fest an" - warum sollte ich das tun? Kennst Du nicht den Spruch: "Nach fest kommt ganz fest und dann ganz lose"? Ich brauche keine Schrauben zu überdrehen um zu sehen, was es aushält. Bisher halten sowohl Schrauben, Muttern, als auch Blitz und Zubehör...auch wenn ich die Schrauben normal fest ziehe.
"...Lichtfarbenstabilität..." - nun, genau dazu sagte ich im Test, dass ich von den 100-150K sehr positiv überrascht war für den Preis. Sicher gibt es stabilere Modelle, aber eben auch unter den Marken gibt es schwarze Schafe, die es schlechter machen. Jedenfalls fällt keinem normal-sterblichen Kunden der Unterschied um 100K auf. Selbst ich kann das nur schwierig am Monitor nachvollziehen.
"Einstelllicht 60W E27..." - ich sagte E27 und
100W. Sicher ist das nciht viel, wie ich schon in den Testbericht sagte, aber mit den neuen Halogenlampen durchaus akzeptabel. Zumindest reicht es mir, meiner Kundschaft und meiner Kamera zum Scharfstellen. Zum Proportionalen Lichtsetzen reicht es nicht aus, das ist klar.
Falls an dieser Stelle meine Ausführungen etwas egozentrisch klingen mögen, dann mag man auch beachten, dass ich eben im Testbericht von mir und meinen Erfordernissen geredet habe. Daher habe ich auch obige Antworten auf meine Arbeit bezogen. Verallgemeinern kann ich den Test nicht, nur Anreize und Hinweise von meinem Standpunkt aus geben.
So, nun hab ich doch wieder soviel geschrieben und nix sinnvolles kam bei rum. Überleg in Zukunft einfach mal was Du sagst und wie Du Dich ausdrückst. Denn damit wirst Du scheinbar noch öfter anecken und Leute beleidigen.
Und nun back to topic...vielleicht interessiert ja noch jemanden der Testbericht. Vielleicht kann auch jemand noch sachen beisteuern, die ich vergessen habe.
Gruß Oliver
P.S.: Vielen Dank an die Leute, die ernsthaftes und vorbehaltloses Interesse an meinem Test hatten! Ich werde mich zukünftig weiterer solcher Diskussionen enthalten.