Zitat:
Zitat von simply black
Als ich Deine zeilen las Justus, wurde mir bewußt, was das schöne am, fotografieren ist. Es bringt uns dazu (und ermöglicht) uns nicht nur mit der Fotografie sondern mehr noch mit dem Motiv zu beschäftigen. Wir lernen viel bewußter mit teilen unserer Umwelt um zu gehen. Und das sehr vielfältig und wechselnden teilen.
Du hast das sehr schön deutlich gemacht. 
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Dem kann ich mich nur anschließen.

Auch wenn ich nicht so erfolgreich bin wie Justus, so möchte ich Dir meine Erfahrungen auch mitteilen.
Rehe sehen tatsächlich wie Justus gesagt hat, nicht sonderlich gut, trotz ihrer großen Augen, was allerdings eher mit dem Dämmerungssehen zu tun hat.
Dafür hören und riechen sie umso besser. Deshalb immer gegen den Wind (Witterung nennen die Jäger das) vorarbeiten. Auch ein Hochsitz aufzusuchen kann erfolgreich sein, doch dazu gehört geduld und man muss vor den Rehen da sein. Das heißt im Sommer vor Sonnenaufgang und Abends ca. 2 Stunden vor Sonnenuntergang. Ich muss gestehen, ich bin dabei schon mal eingeschlafen. Aber dafür erlebt man die tollsten Sachen. Einmal stand ein Reh unter dem Hochsitz zu fressen, es kam ohne das ich es gehört habe und fotografieren konnte ich es auch nicht, denn ich erkannte es nur durch die Rundhölzer, die man auf dem Boden angebracht hatte.
Jedenfalls ist eine Begegnug mit Wildtieren immer etwas besonderes.
Gruß Wolfgang