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Also ehrlich, das klingt mir nach viel Aufwand mit ungewissem Erfolg. Ähnliche Aktionen habe ich vor einiger Zeit auch gemacht, wie z.B. bei Tageslicht natürliche und künstliche Farben in Monitornähe mit der Kamera aufgenommen und dann die aufgenommenen Objekte direkt mit der Monitorwiedergabe verglichen. Ich habe Stunden und Tage damit verbracht. Schade für die verlorene Zeit. Ausgangspunkt für diese "Kalibrierungsversuche" war die Tatsache, dass der Versuch telefonischer Bildvergleiche mit Fotofreunden wegen der unterschiedlichen Bildschirmdarstellungen dermaßen aneinander vorbeigingen (Farbe, Kontrast etc.), dass wir uns fast in die Haare kriegten.
Nachdem wir durch Zusammenlegen unseres Taschengeldes einen Spyder2 erstanden haben, der jetzt regelmäßig zwischen uns kursiert, sind diese Diskussionen (oh Wunder!) Schnee von gestern. Auch Farbnuancen werden gemeinsam richtig erkannt und wir können uns jetzt auch über Bildinhalte unterhalten, nicht mehr über (angeblich kamerabedingte) Farbstiche etc. Langer Rede kurzer Sinn, lieber Jens: Dein Grundgedanke dieser Art der Kalibrierung ist, auch für mein Empfinden, garnicht so daneben. Der (Zeit-)Aufwand ist aber wahrscheinlich immens. Ob das Ergebnis letztlich stimmt? Es werden Zweifel bleiben, dauerhaft! Die Testerei hört nie auf! Der Spyder (oder ähnliches) gibt einem Sicherheit und räumt alle Zweifel aus. Allein dafür lohnt er sich!
Gruß
Jürgen
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