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Alt 04.01.2008, 17:10   #24
alberich
 
 
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Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
99 Piepen für einen RAW Konverter?
Wenn ich mir überlege, was ich früher für Entwickler, Fixierer, Filme und den ganzen Krempel immer und immer wieder bezahlt habe...
Da kann keiner sagen Fotografieren sei teurer geworden. Das Gegenteil ist der Fall.

Warum die richtig guten Konverter bei der Kamera nicht dabei liegen? Gute Frage. Ich habe darauf keine Antwort.
Ich hätte aber auch keine Antwort darauf, warum bei analogen Kameras keine Filme und kein Vergrößerungsgerät dabei waren.

"Fotografen sind Erzkonservativ!"
Aha.
Und Handentspannung macht krumme Finger.

Natürlich nimmt kein Auftraggeber proprietäre RAWs an. Ob er nun Vorreiter ist oder nicht.
Der Fotograf muss fertige Bilder einreichen. Völlig klar.
Dafür gibt es entweder jpg's oder aber auch 16-Bit TIFF.


Es ist doch völlig gleich. Entscheidend ist das Ergebnis.
Deine Arbeit mit Deinem, x-mal genannten, Großkundenund Vorreiter verlangt ein optimales Zusammenspiel aus Zeit und Qualität.
Da bietet es sich an möglichst schnell ein fertiges Ergebnis zu haben und nicht noch endlos Konverter zu bedienen und vorher zu bezahlen.
aber es gibt ja auch andere, weniger erzkonservative, Bereiche der Fotografie. Da spielt Zeit keine so grosse Rolle.
Sondern nur die Qualität. Und wenn es dann ein Format gibt, dass ein extra-Quäntchen von eben dieser Qualität bereit hält ist das doch gut so.

Ich z.B. belichte Bilder großformatig aus. (A2 und größer)
Eine Skalierung von 300% ist bei einem RAW aus einem guten Konverter heraus durchaus machbar ohne signifikante qualitätseinbußen. Das ist mit einem jpg so einfach nicht machbar. Es fehlen einfach die Informationen.
Wenn ich für Titelbilder von Magazinen etc. arbeite ist das nicht notwendig. JPG ist bis a3 kein Problem. Danach wird es aber problematisch.
Natürlich ist das jpg Format in 80 von 100 Fällen ausreichend, aber du kannst die letzten 20 Fälle nicht einfach ausblenden nur weil sie Dich und Deinen Großkunden, den Vorreiter, die Fachleute nicht betreffen.

Wenn doch dann sind so echte Fotografen wie Du scheinbar weniger erzkonservativ, als denn eher borniert.
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