Hallo Justus!
Vielleicht ein paar Hinweise nichttechnischer Art:
Gruppen sind "Horden" und folgen eigenen Gesetzen.
Ich habe oft Lehrerkollegien fotografiert. Sie reden und reden und lassen den Fotografen einen guten Mann sein. Nur hinterher sind sie sauer, dass sie nicht richtig drauf sind. Aber Anwälte sind sicher gaaanz anders!
- Es lohnt sich, vorher mit den Leuten im Warmen zu reden - nicht erst im Dezemberwind. Eine Beziehung aufbauen. Wohlwollen verbreiten und erbitten.
- Bei der (Grob-)Aufstellung sollen sie ihre Mäntel anbehalten. (Ablage vorbereiten!)
- Erkläre ihnen was Du vor hast.
- Sag ihnen, dass jeder selbst für sein Bild im Bild verantwortlich ist.
- In der Breite locker aufstellen - in der Tiefe kompakt auf Tuchfühlung
- Sag ihnen, dass sie sich unaufgefordert selber sorgfältig auf Lücke stellen sollen, damit die Kamera freien Blick auch ihre Gesichter hat.
- Bei der "Feinaufstellung" reden und locker bleiben.
- Vereinbare eine gemeinsame Blickrichtung.
- Offene Augen bei allen erreicht man durch das Kommando "Augen Zu" - "Augen auf" und dann nach 1-2 Sekunden auslösen.
- Stativ und etwas erhöhter Standpunkt ist von Vorteil
- Fokus manuell auf die zweite Reihe
- Dann maximale Serienaufnahme - Abspeichern - neue Serie.
Toi! Toi! Toi!
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Gruß Klaus
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