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Re: mond unendlich weit weg...
Hallo ultrafeel!
Für genügend Licht sorgt der Geselle da oben am Himmel schon selbst - er reflektiert das Sonnenlicht. Und da benimmt er sich nicht anders als ein Stein auf der Erde in der Mittagssonne, deshalb muß er auch genau so fotografiert werden.
Die einfache Faustregel lautet: Bei Vollmond Blende 11 (!) und Belichtungszeit 1/(Chip-)Empfindlichkeit. Das bedeutet: bei ISO 100 stellst Du 1/125 Sekunde ein. Bei Blende 8 wäre es 1/250, bei Blende 5,6 1/500. Wenn Du mit Werten knapp drüber oder drunter experimentierst, wirst Du schnell feststellen, bei welcher Kombination die Bilder für Deinen Geschmack am besten aussehen. Oder mach einfach mal eine Spotmessung auf den Vollmond.
Jetzt kommt der Haken: Du wirst mit einer Dimage 7 (egal welche) oder A1 selbst mit einem Telekonverter kaum Freude an den Bildern haben, weil die Silberkugel am Firmament selbst bei 300 oder 400 mm Brennweite (KB-Aquivalent) viel zu klein ist. Einigermaßen ansehnliche Ergebnisse gibt's frühestens ab 500 mm, brauchbare (weil annähernd formatfüllende) so ab 800 bis 1000 mm.
Das Thema gehört übrigens in den deutschen Newsgroups zu den sehr oft angesprochenen - gugel mal bei groups.google.de nach "Mond fotografieren".
Tschüs
Klaus-Jürgen
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Die Sonne ist der Feind des Fotografen.
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