Zitat:
Zitat von morifot
Für diese Art des TM verwende ichPhotoshop Elements 5.0, Neat Image und Photomatix.
Als erstes mach ich eine Towertmässig ausgewogene Version meiner Aufnahme.
Dann erzeug ich daraus eine "mutter" JPG Datei.
Dieses ausgewogene JPG hab ich dann allein mit dem Helligkeitsregler auf -100 verdunkelt (je nach Motiv auch weniger). Diese Datei dann als *1.jpg abgespeichert. Aus meiner Mutterdatei dann noch ein helles erzeugt, wieder nur mit dem Helligkeitsregler nach oben gezogen und dann als *2.jpg gespeichert. Dann alle drei JPGS (ganz dunkel, ausgewogen, und ganz hell) in Photomatix geladen, HDRI erzeugt und dann TM nach meinem Geschmak angewandt. Anschliessend das Ergebniss über Neat Image ein wenig geglättet und besonders dunkle oder helle Stellen maskiert und die Tonwerte manuell etwas angeglichen.
P.S. Ich verwendete ganz bewusst keine RAW-Dateien, mann kann die nähmlich auch direkt unter-und überbelichtet ausschiessen. Bei dieser Art von Motiv sind die Ergebnisse mit JPG`s meiner Ansicht nach schöner.
|
Deine Vorgehensweise macht (wenn ich das richtig verstanden habe) eigentlich keinen Sinn.
Eine jpg-Datei hat nur 8 Bit pro Kanal (256 Intensitätsstufen pro Pixel). Wenn du diese Datei aufhellst oder abdunkelst gewinnst du daraus keine neue Bildinformation. Im Gegenteil, beim abdunkeln verlierst du bspw. Bildinformation in den eh schon dunklen Bereichen und im Gegenzug kann am hellen Ende schon rein aus technischer Sicht sozusagen nichts nachkommen. Wo von vornherein nichts war, kann nichts mehr werden. Du könnest gleich einfach nur eine jpg-Datei zum Tonemappen benutzen. Käme auf das gleiche heraus.
Besser wäre in jedem Fall ein 12 Bit RAW (bzw, daraus gespeichert eine 16 Bit TIFF) oder ein "richtiges" HDR mit 32 Bit aus einer Belichtungsreihe.
Klar, auch bei deiner Vorgehensweise hast du einen gewissen optischen Effekt. Qualitativ besser ist aber wie gesagt RAW oder Belichtungsreihe.