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Alt 19.07.2007, 14:42   #2
Backbone
 
 
Registriert seit: 31.05.2006
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Du hast mein vollstes Verständnis.

Ich bin Ende Februar umgezogen und habe mich doch erfrecht erst vier Wochen vorher meinen Provider (Versatel, Telefon+Internet) offiziell darüber zu informieren. Ich hatte freilich vorher die Hotline schon mal angerufen und gefragt ob an der neuen Adresse auch alles klar geht.

Nunja. Zwei Tage nach dem Umzug, man saß zwischen Kartons freilich ohne Telefon und Netz, kam ein Brief von der Versatel in dem man mir meinen Anschluss für den 15. Mai in Aussicht stellte. Wohlgemerkt der Brief kam am 2. März. Ich war also komplett aufs Handy angewiesen. Dummerweise wollte ich am 19. Mai heiraten, hatte also schon noch ein oder zwei Sachen per Telefon zu erledigen, bzw. per Onlinebanking zu bezahlen.
Ich hab dann eine Reihe böser Briefe, Mails und Faxe geschrieben und etliche Male die Hotline genervt. Ersteres blieb völlig ohne Reaktion, die Hotline hatte nie auch nur den Hauch einer Ahnung was wohl zu tun sei. Ich hab dann eine Einschreiben geschickt und fristlos gekündigt.

Danach bin ich den nächsten T-Punkt und hab ein Call&Surf-Comfort Paket gebucht das genau soviel kosten sollte wie bei der Versatel. Ich hab den Menschen dort hinterm Tresen extra gefragt, ob DSL6000 bei mir geht, was er nach einem Blick in seine Datenbank auch bestätigt hatte.

Nach einer Woche, mittlerweile war es der 27. März hatte ich endlich wieder Telefon und Internet. Naja, fast. Das Netz lieft extrem instabil, fiel dauernd aus. Der Techniker, der nach nur einer Woche kam, hat gleich mal mein DSL auf 3000 eingebremst, in meinem Wohnhaus gehts eben nicht schneller weil die Entfernung zur Nebenstelle zu groß wäre. Ich war ziemlich erstaunt, er meinte aber nur, das ginge schon seit Jahren so und die T-Punkte hätten einfach eine fehlerhafte Datenbank wo mist drin stünde. Ganz großes Kino.

Ich hab natürlich einen bösen Brief an die Telekom geschrieben, wo ich den Fall geschildert habe. Ich sehe ja ein, dass es technisch bei mir nicht schneller geht, aber ich bin immerhin auf Grund einer absoluten Falschinformation im T-Punkt erst Kunde geworden. Die Antwort war auch genial. Erst ließ sich die Dame vom Support seitenlang darüber aus, dass in den ABGs "bis zu 6000" garantiert würden und nicht "genau 6000", dann kam zum Vorwurf der falschen Beratung nur der lakonische Hinweis, das die T-Punkte gar nicht der Telekom gehören, man also nicht zuständig sei.

Der nächste Zwischenfall kam dann zu Pfingsten als ein Blitz mein DSL komplett gekillt hat. Erinnert sich wer? Das war als die Telekomiker alle gestreikt haben. Ich hab also für reichlich3 Wochen kein Internet gehabt. An der Hotline wie immer nur stummes Schulterzucken.

Der größte Gag war jetzt ein Werbeanruf neulich abend. Der T-Punkt in dem ich damals den Vertrag unterschrieben hab, rief an und wollte mir ein neues tolles (und glatte 3€ billigeres) Call&Surf-Paket anbieten ... mit nur 2 Jahren Vertragslaufzeit. Ich sags mal so, der Herr hat es sicher bereut, dass er bei mir angerufen hat ...

Einen Vorteil hat diese lange Story. Ich hab jetzt einmal das komplette Hardwarepaket von Versatel (NTBA, Splitter, W-Lan-Router) und einmal von der Telekom (Splitter, W-Lan-Router).
Beim nächsten Wechsel brauch ich also nicht mehr auf Hardware warten...

Backbone
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