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Hallo Sunshine,
1) die EVF-Sucher sind prinzipiell pixelig, da sie schließlich aus einzelnen Pixeln aufgebaut sind. Erst wenn diese Sucher so viele Pixel haben, dass unser Auge sie nicht mehr einzeln auflösen kann, hätten wir wenigsten rein visuell eine "pixelfreie" Darstellung. Beim gegenwärtigen Stand müssen wir noch mit sichtbaren Pixeln im EVF leben.
2) Auch dass der EVF etwas ruckelt, ist gegenwärtig völlig normal. Für eine ruckelfreie Darstellung hochauflösender Mini-Displays bräuchte man eine extrem schnelle Ausleserate von mehr als 24 Bildern/s. Das schaffen die derzeitig verbauten CPUs in den Digicams nicht. Erforderlich wären viel leistungsfähigere und damit viel stromhungrigere Prozessoren. Dann hätten wir jedoch wieder das Energieproblem, usw.
Fazit: Wer unbedingt eine ruckelfreie "Real-Time"-Darstellung im Sucher benötigt, greift zum optischen Durchblick- oder zum Spiegelreflex-Sucher. Solche Kameras werden ja zu Hauf angeboten.
Wer darauf verzichten kann, hat im EVF-Sucher eine umfassende Informationszentrale vor und nach dem gemachten Bild, deren Umfang weder der optische Durchsichts-, noch der Spiegelreflexsucher bieten können. Beim EVF bleibt das Auge vor, während und nach der Belichtung immer an derselben Stelle, nämlich am Sucher. Man kann also den gesamten Ablauf verfolgen, ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.
Bei den beiden anderen Systemen muss man ständig vom Sucher zum Display (und wieder zurück) wechseln, um alle relevanten Daten und/oder Ergebnisse vor, während und nach der Belichtung sehen zu können (Real-Time-Auschnitt --> Belichtung --> Ergebnis).
Am schlechtesten ist der optische Durchsichtssucher dran, der gerade mal Real-Time-Beobachtung zulässt, mehr nicht, kein Ergebnis, keine Daten! Der Spiegelreflexsucher lässt außer der Real-Time-Beobachtung wenigstens einige Dateneinblendungen zu, aber auch kein Ergebnis. Das Ergebnis - das gemachte Bild - erscheint bei beiden Systemen nur auf dem Display.
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