Hallo Achim,
zunächst einmal herzlichen Dank für deine Erläuterungen und natürlich für dein tolles Tutorial, was ich natürlich kenne und quasi als ein Standardwerk in der DRI- oder HDR- oder HDRI-Szene gilt.
Ich bin auch begeistert von deinen tollen HDRIs (so nenne ich sie jetzt einmal) und deiner absolut überzeugenden Technik


Ich habe mich bereits vor gut einem Jahr mit dem Thema DRI, HDRI, HDR-Bilder auseinandergesetzt und intesiv vertieft, so dass ich die Ebenetechnik verfeinern konnte und gelernt habe, sie mit anderen Techniken zu kombinieren (mein Lernen hat zu diesem Thema aber erst begonnen).
Noch einmal zur Sache:
Zitat:
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1. Ein 16 Bit Bild ist aus jedem RAW-Konverter Möglich und könnte von einem Ausbelichter mit dementsprechender Hardware aus z.b einem Tiff Bild ausbelichtet werden. Jpeg ist auf 8 Bit Farbtiefe begrenzt
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Völlig korrekt - nur ausbelichtet kann das Bild sinnvoll nur bedingt werden. Beispiel Belichter 4800 dpi: 16-Bit Tiefe macht 65536 Abstufungen. Für die Darstellung benötigt man eine Matrix mit 256 Bildpunkten zum Quadrat, gerechnet bei 4800 dpi entspäche das einem Druckraster von 18,75 Linien pro Inches bzw. 7,3 Punkte pro cm, solch ein Druck gibt es nicht, ein so grobes Raster wäre auch völlig sinnlos. Ein Monitor kann solche Datentiefe leider gar nicht mehr darstellen.
Das glaube ich natürlich, dennoch ist DRI ein Prozess und kein fertiges Bild.
Zitat:
3. DRI gab es chon zu analogen Zeiten und Negativen
war aber kaum bekannt da sehr arbeitsaufwendig ( Masken schneiden in Negativgröße )
4. wenn ich auf dem Fertig bearbeiten Bild einen Größeren Kontrastumfang sehen kann
ist es ein DRI, der Weg zum Ziel und um wieviel ich den Kontrastumfang erhöhe ist gleich
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Ich glaube dir sofort das man früher im normalen Sprachgebrauch auch das Bild als DRI-Bild bezeichnet hat, was aber korrekterweise falsch ist. Ich weiss, das mag vielleicht pedantisch klingen und willes auch gar nicht weiter vertiefen, aber im digitalen Zeitalter muss unterschieden werden, da es mittlerweile durch diese Arbeitsweise verschiedene Wege mit unterschiedlichen Ergebnissen gibt, sonst bekommt man keine eindeutige Zuordnung mehr.
Zitat:
Ich kann jedoch von mir behaupten, herausgefunden zu haben das man mit einer Belichtungsreihe bei dementsprechender Abstufung der Belichtungszeiten
ohne weiteres mehr als 2 Bilder verwenden kann und somit
den Kontrast- Dynymikumfang in den hellen Bildbereichen zu verbessern.
Das dies natürlich auch bei dunklen Bildbereichen geht folgerte daraus.
Daher steht seit Oktober 2003 die Anleitung dazu bei mir online
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Dafür zolle ich dir höchsten Respekt und Beachtung.
Zitat:
DRI = Dynamic Range Increase
> Erhöhung des Kontrastumfangs um einen Bildeindruck zu erreichen der dem Kontrastumfang der das menschliche Auge warnehmen kann näher zu kommen
Die Tonwerte bleiben zwischen 0 und 255
Du schreibst richtig es werden Bildbereich vereinfacht gesagt kopiert um schwächen ( zu geringer Kontrastumfang des Chips Aufnahmefehler usw.) im Bild auszugleichen
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Hier schreibst du es selbst "Erhöhung des Kontrastumfangs um einen Bildeindruck zu erreichen der dem Kontrastumfang der das menschliche Auge warnehmen kann näher zu kommen"
Aber diese Aussage ist falsch "Die Tonwerte bleiben zwischen 0 und 255 "
Bei einem DRI-Prozess steigerst du die Tonwerte extrem (65536 Abstufungen bei 16 Bit-Tiefe und 4.294.967.296 Abstufungen bei 32-Bit-Tiefe).
Zitat:
HDRI = High Dynamic Range Increase
> hier werden Tonwerte generiert die das menschliche Auge so nicht warnehmen könnte, Im Grunde werden je nach Einstellung mehr oder minder Mittelwerte der Tonwerte erstellt, und Tonwerte die über 255 oder unter 0 liegen einfach angehängt
somit ergibt sich ein Bild mit Tonerten unter 0 und über 255
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HDRI heisst nicht High Dynamik Range
Increase sondern High Dynamik Range
Image (siehe Wikipedia) und beschreibt das Resultat, also das Bild, und nicht den Prozess. Mit dem Rest deiner Aussage bin ich absolut einverstanden.
Möglicherweise liegt genau hier das Mißverständnis.
Zitat:
Du schreibst schon richtig Tonemapping gibt es bei DRI nicht,
ist aber auch nicht nötig
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Nein, ich schreibe Tone Mapping gibt es bei der Ebentechnik nicht, da es keine Dynamikveränderung gibt. 16-Bit oder 32-Bit HDRIs, die durch den DRI-Prozess entstanden sind, benötigend zwingend Tone Mapping um sie auf einem normalen Ausgabemedium darstellen zu können.
Zitat:
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Tonemapping wird erst geraucht um ein HDRI Bild wieder in einen vernüftigen Tonwertumfang von 0-255 zu bringen
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Absolut korrekt.
Gruss,
Udo