Hi Mr. Smile
beim zweiten Beitrag - der erste war mir nicht bekannt

- gibts erst nochmal ein herzliches Willkommen von mir.
Zu Deiner Frage: klares Jein ...
Was die reine Abbildungsleistung angeht, hält die gute alte Dimage5 noch locker mit heutigen Pixelgiganten mit, weil sie einen deutlich größeren Sensor hatte, als die Minis heute mit deutlich mehr Pixeln, denn diese leiden alle mehr oder weniger stark an allen Kompromissen, die die üblich gewordenen extremen Pixeldichten auf kleinsten Flächen mit sich bringen.
Das Objektiv (welches identisch mit allen Kameras der großen Dimage-Reihe ist) ist nach wie vor super. Dazu kommt, dass die Fünfer von diesem Objektiv auch nicht den vollen Bildkreis nutzt, weil der Sensor etwas kleiner ist als der der 7er und A1/2/200-Modelle.
Vom Ausstattungsumfang her lässt sie kaum Wünsche offen.
Allerdings hat die D5 auch Einschränkungen. Der Stromverbrauch ist sehr hoch, sodass nur hochwertigeste Akkus i.V. mit einem sehr guten Lader zum Einsatz kommen sollten, ich würde Sanyo-Eneloops emfehlen.
Weiterhin hatten die Ur-Dimages (D5 und D7) einen proprietären Farbraum, der dazu führt, dass man die mitgelieferte Software benutzen sollte um die Bilder in sRGB zu konvertieren, diese Software ist nicht wirklich mehr auf der Höhe der Zeit. Macht man das nicht hat man je nach Lichtfarbe mit mehr oder weniger großen Problemchen zu kämpfen (leicht verschobene und etwas flauere Farben).
Außerdem ist es eine Cam bei der wirklich Geduld angesagt ist, denn sie ist recht langsam was AF und Speicherzeiten angeht.
Eine Dimage 5 würde ich heute nur noch kaufen wenn sie wirklich preiswert ist und die Software dabei liegt.
Die D5 hatte im Lieferumfang KEIN Ladegerät und keine Akkus, die Frage welches Ladegerät hier dabei ist, ist auch nicht außer acht zu lassen eine Dimage 7i halte ich für die deutlich bessere Alternative.
PETER
P.S. die Dimage 5 war meine erste Cam mit der ich vor Jahren im Vorläuferforum des Vorläuferforums dieses Forums hier aufgeschlagen bin.