Das ist ja wirklich tragisch, Rainer.
Meine D7 und A1 Dimages jeweils aus der zweiten oder gar ersten Serie waren hingegen unauffällig, sprich den Service haben sie noch nicht besucht.
Nochmal zurück zum Test der Stifung Warentest, die ich ja auch schon öfters kritisiert habe. Da gewinnt bei ihnen also eine Olympus-E1. Oh Wunder
Die Stiftung hat sich in der Vergangenheit geradezu brutal um die Interessen der Otto-Normalverbraucher gekümmert. Und nun das ? Wie ? Warum ?
Die E-1 ist eine sehr schöne Kamera - auf dem Papier. In der Praxis glänzte sie durch Störungen des AF bzw. des Objektives, und selbst mein Fotohändler, der mir (s)eine leihen wollte, zeigte etwas skeptisch auf seine Abzüge vom Urlaub, die sämtlich durch leichte Unschärfe glänzten. Ich glaube, er hat seit dieser Zeit kaum eine verkauft, sondern weitgehend zurückgehalten; jedenfalls sind große Erwartungen enttäuscht worden. Alle Welt hatte rauscharme und vor allem knackig scharfe Fotos wie von der 10D erwartet, kein Wunder bei dem Preis von ca. 2.500 €.
2.500 € ? Ach ja ? Aber was ist denn dann mit Otto-Normalverbraucher, liebe Stiftung ? Ist es denn inzwischen schon normal, 5.000 Mark für ne Kamera auszugeben ? Für ne SLR mit gerade mal einem Objektiv ?
Na gut. Meine Kritik war seinerzeit gewesen, daß der Auftrag der Stiftung zu Testergebnissen führe, die individuelle Eigenschaften von Kameras völlig aus der Bewertung fallen ließen, und nur noch den guten Eintopf zur Geltung kommen ließen. Das scheint jetzt ja geradezu auf den Kopf gestellt worden zu sein, wenn eine Kamera kaum nachvollziehbar gewinnt, die vor allem dem Prospekt nach die Bessere zu sein vorgibt, was aber kein einziger unabhängiger Test bestätigt hat, außer Warentest.
So, und nun kriegt Minolta auch noch eins weg: Die A1 ist ja auch nach der Papierform absolut überlegen. Daß man die kleinen Mängel nun mal nicht dramatisiert ist ja ganz nett für uns Käufer, aber so richtig befriedigt kann ich darüber dann doch nicht sein, nicht in der Gesellschaft !
Alles