Ich studiere selbst Physik (hab jetzt das 1. Semester hinter mir) und auch mein Tipp:
Mach alles extrem einfach!
So wenig Mathe wie möglich, eher interessante Effekte beschreiben und die sachen qualitativ erklären. Mathe schreckt die meisten Schüler eher ab.
Ich habe einmal ein Referat (ca. 45-60min) über ein einfacheres Thema (Funktionsweise eines MOS-FET) im vierstündigen Physikkurs (also vergleichbar mit dem Leistungskurs) gehalten und schon da sind einige meiner Mitschüler nicht mehr mitgekommen.
Und noch ein Hinweis zum Physikstudium:
Das Physkstudium ist etwas komplett anderes als die eher populärwissenschaftlichen Bücher (wie z.B. das Universum in einer Nussschale, o.ä.). Viel mehr Theorie, sehr viel Mathematik und teilweise auch eher trockener Stoff.
Dass du Physik abgewählt hast, macht vermutlich nicht besonders viel aus, aber du solltest auf jeden Fall eine gewisse Begabung für Mathe mitbringen.
Das soll dich nicht vom Physikstudium abhalten, aber nicht, dass du das Studium mit falschen Vorstellungen beginnst...
Mir macht das Physikstudium auf jeden Fall sehr viel Spass. Gerade wegen der endlich interessanten Mathematik (viel interessanter, aber auch anstrengender als Schul-Mathe) und wegen der Tiefe, in der man die Sachen im Gegensatz zur Schule behandelt.
Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, das Abi (in Baden-Württemberg) war im Vergleich zum ersten Semester Physikstudium absoluter Kinderfasching.
In der Schule war ich stinkfaul (ich habe ca. 1 Woche lang aufs Abi gelernt, auf Klausuren fast immer einen Tag vorher max. 2 Stunden) und jetzt fürs Studium muss ich schon deutich mehr machen... aber auch nur interessante Sachen.
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Verlieren ist wie gewinnen, nur andersrum *g*
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