Scheibels, Seite 54:
"Das System der Mehrzonen-Messung führt viele der sonst erforderlichen manuellen Korrekturen automatisch durch. Trotzdem können weitere Belichtungskorrekturen nötig sein, weil die Belichtungsmessung durch bestimmte Motive getäuscht wird."
- Eisbär auf dunklem Felsen --> -2/3 EV
- leuchtendes weißes Logo an einem Haus in der Nacht -> -2/3 EV
Sonst fressen die hellen Stellen aus. "Normale" Situationen funktionieren prima mit 0EV.
Bei ISO100 wird das Bild etwas zu hell, bei ISO200 passt's ganz gut, ISO400 wird zu dunkel.
Entweder hat meine D7D und die der c't-Redaktion ne Macke, oder das ist eben so.
Zitat:
Zitat von EBBI
Ist das bei RAW eigentlich sinnvoll, da man ja einige Belichtungsstufen in Grenzen nachträglich regulieren kann!?
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Ich sage ja.
Die Werte des Chips reichen nur von 0 bis 4096. Unterbelichtete Stellen sind "abgesoffen", überbelichtete stellen "fressen aus". Bei beidem gehen Details verloren. Ich persönlich mache lieber ein zu dunkles Bild und drehe es etwas heller, anstatt einen Himmel oder eine Schneefläche völlig ohne Zeichnung zu haben. Die D7D hat nur 8,5 Blendenstunden Empfindlichkeit, man muss sich für eine Seite entscheiden wo Informationen "hinten runterfallen".