Was bisher noch nicht erwähnt wurde, sind die NAS der Fa. Infrant.
www.infrant.com.
Preislich ein wenig hoch, bieten sie für 4 Platten Platz.
Vorteile, warum ich es genommen habe:
1) Man kann mit 2 Platten im RAID 1 anfangen und dann bei Bedarf eine 3. und 4. Platte dazugeben. Mit dem Einschieben der 3. Platte konfiguriert sich das Ding selbst auf RAID5 um. Damit hat man mit dieser Lösung von 500 - 1500 GB Kapazität, die man langsam ausbauen kann. Derzeit geht es mit 750er auf 2 TB und soll mit der nächsten Release auch 1 TB Platten unterstützen.
2) Hot Plug: Man kann die Festplatten im laufenden Betrieb ein- und ausbauen.
3) ausreichende Leistung. In der Praxis ca. 16MB schreiben und über 25MB/s lesen am GBEth.. Laut Hersteller sollte es noch mehr können. Hängt aber von den Links und von den Einstellungen an der Box ab.
4) Idle Modus für die Platten nach einstellbarer Zeit und zeitgesteuertes Ein-und Ausschalten.
5) Diverse Server (uPNP, iTunes, ..) für Streaming drauf.
Noch was zum Selbstbau. Ein gescheites NAS hat Serverkomponenten und ist für 24h Betrieb ausgelegt. Nachdem da alle Daten drauf sind, ist mir sehr wichtig, daß es selten ausfällt ;-))
Noch was zu NAS (unter Linux) überhaupt:
Meist ist die Berechtigungsvergabe etwas rudimentär (Passwort je Share, oder User je Share; Gruppen sind schon Luxus, auf Fileebene berechtigen geht meist nicht)
Die Zusammenarbeit mit Windows ist gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man Klein-/Grossschreibung aktiviert. So gibt es durchaus noch Programm, die ein File dorthin schreiben und anschließend nicht lesen können, weil die Klein-und Großschreibung verwirrt.
Markus