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Moin,
ich denke, wenn man schon viel zur analogen Zeit fotografiert hat, ist das "erst überlegen und dann abdrücken" in Fleisch und Blut übergegegangen.
Ich erinnere mich gerade auch an meinen Vater, der um die besten Blickwinkel zu erlangen oft kilometerweit gelaufen ist - was im Urlaub oft der ganzen Familie auf den Keks ging :-)
Das habe ich dann allerdings auch in mein Fotografier-Verhalten übernommen. Es gab (gibt) Bilder, bei denen ich "stundenlang" Positionen suchte und ausprobierte.
Im digitalen Zeitalter sitzt der Zeigefinger ja schon wesentlich lockerer und man enteckt wirklich oft erst am Rechner manche Schätze (oder auch Nieten). Dennoch ist es (gerde für einen "Digitalen") hilfreich und sinnvoll sich vor dem Bild Gedanken machen ... aber wie gesagt - mit der Erfahung geht das dann in Fleisch und Blut über ... es ist bei mir eher alles unterbewusst/instinktiv geworden.
Grüße jms
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