Thema: Defeke D7i
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Alt 02.11.2006, 17:46   #12
Franto
 
 
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Beiträge: 12
[quote="starcastle"]
Zitat:
Zitat von stormy
....Also ich kann mir nicht vorstellen dass KoMi so wenig Materialerfahrung bei der Herstellung solch teuerer Maschinchen verwendet.
Und wissentlich solche Sollbruchstellen einzubauen...das wär ja echt ein ZU dreistes Marketing.
Lieber Mitbürger,

genau mit solchen Fiesamadentchen hat sich Minolta ja systematisch selbst umgebracht!

Die haben sich zunehmend durch mangelhafte Fertigungstechnik und vor allem so gut wie inexistente Fertigungskontrolle selbst aus dem Markt geschossen. Der Bogen spannte sich von der Fehlkonstruktion mit der vorzeitigen Akkuabschaltung aller Typen von der S 314 bis zur 7Hi - wo Minolta-Gläubige immer mit guten Ratschlägen wie Reinigung der Kontakte, "besserer Ladegeräte" usw. das nicht glauben wollten - bis eben dem Plastik-Junk bei dem sehr streng zu schließenden Akkutürchen der D7xx. Bei meiner S 414 war es auch das leicht gängige Einschaltrad, das häufig zum unabsichtlichen Einschalten der Kamera und dem Ausfahren des Objektivs führte. Besonders lustig wenn die Digi gerade in die Tasche gesteckt wurde und das Einschaltsignal überhört wurde.

Ein in seiner Arroganz und Ignoranz nur schwerlich zu übertreffender Service - zumindest in Wien - tat das Übrige dazu, dass Minolta und danach KoMi keine Füße mehr auf den Boden des Marktes bekommen hatte.

Noch funktioniert die D7i meiner Partnerin, die in 2003 um 1190 Euronen gekauft wurde - aber ich frage mich wie lange noch. Na ja, wenn sie Mucken zu machen beginnt, wird das Kapitel "Minolta" für mich nach 30 Jahren sein Ende haben.
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