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Alt 25.09.2006, 18:53   #18
mrieglhofer
 
 
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Beiträge: 8.945
Na, gehen wir wieder zurück zum Thema. Die gegenseitigen Vorwürfe bringen uns ja nicht weiter.

Fakt ist dennoch, daß sRGB für die meisten Anwender das unkritischere und bessere System für direkte JPG ist. Wenn jemand Adobe RGB wählt, sollte er zumindest wissen warum = verstehen, was das bewirkt. Daß sRGB bei gleicher Farbtiefe eine bessere Farbdifferenzierung bringt, ist nachvollziehbar. Daß dafür andere Farben dargestellt werden können (zumindest theoretisch, weil sehen kann man sie am Monitor eh nicht;-), ist auch klar.

Eine Konvertierung von RAW zu 16 Bit AdobeRGB ist sicher das Optimum, wenn die nachfolgende Kette es hergibt und/oder verlangt. Und wenn man so vorgeht, stellt sich die Frage der Einstellung an der Kamera ja nicht.

Bei Adobe RGB ist aber auf alle Fälle wichtig, das Profil mitzuspeichern, da man sich i.a. nach Jahren nicht mehr erinnern kann, daß es bei den Bildern so war. Dann würde man je nach Programm das als sRGB interpretieren und läge völlig falsch.

Ich habe nach einer Zeitlang Adobe RGB wieder auf sRGB umgestellt. Mich hat es genervt, die Bilder fürs Web und Diashow immer zurückzukonvertieren. Dito waren und sind für mich jene Farben, die außerhalb von sRGB liegen meist nicht notwendig. Die bringt mein Beamer nicht und auch mein Drucker nicht. Da wäre ich schon froh, wenn er die Farben im sRGB Farbraum korrekt darstellen würde.

Für spezielle Interessen, bei denen ganz bestimmte Farben dargestellt werden müssen, ist das sicherlich interessant. Aber dass es generell die besseren Ergebnisse liefert, ist m.E. nicht haltbar.

Wenn man gute Qualität erzielen will, ist das sicher einer der unwichtigeren Punkte. Da sind schon Weißabgleich, Ausleuchtung, Aufhellung, Stativ,.... usw. Dinge, die deutlich mehr bringen.

Markus
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