Hi Jürgen,
so, nun habe ich mal in Ruhe in Deiner bisherigen Ausbeute gestöbert!

Technisch finde ich nix zu mosern, aber ich versuch mal ein bisschen darauf einzugehen, wie die Bilder auf mich wirken:
Weiler Benchijigua:
Doch ein kleines bisschen was zu mosern: Die Zweige der Pinie(?) wirken auf mich ein wenig unscharf, kann das sein? Nicht ganz typisch für Dich.

Schön, wie die Schotterstraße ins Bild hineinführt, macht neugierig darauf, ob da doch noch ein paar Häuser kommen...
Barranco de Guarimiar:
Rot-grün-blind bin ich eigentlich nicht, aber es ist interessant, wie stark hier die Farben rot/grün/braun miteinander verschmelzen und sich bei längerem Betrachten doch wieder auflösen und die kleinen Berghäuser zum Vorschein kommen lassen. Das kaum Erkennbare am linken Bildrand ist der Weg? Für mich ein Bild zum lange Anschauen und Entdecken!
Bar Cafeteria Arcilia:
Ein bisschen ein Suchbild, ich hab' etwas gebraucht, bis ich die Bar gefunden habe!
Fortaleza:
Mit der Linienführung bin ich mir ehrlich gesagt noch nicht ganz schlüssig: Die unscharfe Distel im Vordergrund (weich schaut die Blüte übrigens wirklich nicht aus) und der Zweig am rechten Bildrand lenken meinen Blick immer wieder vom Tafelberg weg, dessen Felsstrukturen mit den Wolkenschatten darauf eigentlich super interessant sind.
Chipude - eindeutig mein Favorit!
So stelle ich mir die Kirchplätze in den Bergdörfern da vor, mit dem gleißenden Licht auf dem Kalkputz! Erinnert mich auch ein bisschen an griechische Bergdörfer auf Rhodos oder so. Das Kirchlein ist zumindest von außen so prima in Schuss, das ist doch sicher ein Touristenmagnet (spätestens an Mariä Himmelfahrt)! Dennoch wirkt es verschlafen, denn die Mittagshitze kann es um diese Uhrzeit ja wohl nicht mehr sein. Entweder die Tagestouris sind schon alle weg, oder Du hattest genug Geduld.
Ich freu' mich schon auf die nächsten Etappen!
LG, Hella