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Hallo,
ich will mal versuchen, Eure Problembeschreibung zu diagnostizieren.
Nach meinen eigenen Beobachtungen wird der CCD-Chip der A1 beim Ausschalten extra geparkt, so ähnlich wie der Lese/Schreibkopf einer Magnetplatte ja auch. Das dauert bei meiner A1 ca. 1/2 Sek., und ist gut zu hören, wenn man das Ohr an die Kamera hält, während man sie ausschaltet. Ich bilde mir inzwischen ein, es auch zu hören oder zu spüren, wenn ich die Kamera nicht ans Ohr halte, das Parken.
Wenn das so ist, wie ich es deute, dann wäre es logisch, daß der CCD-Chip nach dem Einschalten wieder in eine ideale Ausgangsposition für den späteren AS-Einsatz gebracht würde, d.h. daß er von der Parkposition wieder in die Mittelstellung fahren würde.
Wenn das 8 Sekunden lang dauert, und so laut erfolgt, daß man es spüren und hören kann, dann würde ich dies als eine Dejustierung der Teile oder als eine Fehlfunktion der Gyros deuten. Evtl. ist es auch ein Programmfehler in der Firmware, der zur Dejustierung führt, und evtl. tritt dies nur unter bestimmten seltenen Bedingungen auf, die beim Test nicht erfaßt wurden.
8 bis 10 Sek. lange Vibrationen beim Einschalten sind jedenfalls nicht normal. Die A1 ist normalerweise sehr schnell einschaltbar, und 8 Sek wäre mir im Prinzip zu lang. Wenn der Chip tatsächlich anschlägt, sollte die Kamera sowieso überprüft werden, um einen späteren und dann vermutlich größeren Schaden zu vermeiden.
Das Einschicken einer solchen Kamera zur Prüfung finde ich also sinnvoll. Nach Rückmeldung von Minolta könnten wir das Problem als bekannt und (hoffentlich) lösbar beschreiben für die User, die mal das gleiche Phänomen beobachten.
Ich bitte daher, die Antworten von Minolta abzuwarten und dann hier zu posten.
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Gruß Fritz
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