Reine Pfadfreisteller haben in den letzten Jahren mehr und mehr abgenommen, vorallem in der Druckvorstufe (mal abgesehen von Produktekatalogen und Massenware). Da heutige Layoutprogramme auch mit Alphakanälen und PS-Ebenen usw. umgehen können, kriegt man natürliche Freisteller hin. Die Pfadfreisteller verwende ich nur noch, wenn ich konturierte Displays herstellen muss oder sonstwie Bilder in Stanzformen einpassen soll oder eben für Produktelisten und Kataloge. Ansonsten verwende ich eine Mischtechnik. Zauberstab fürs Grobe, diverse Pinsel und natürlich auch Pfade und das Lasso für den Rest. Wenns dann wirklich perfekt sein soll, dann baue ich auch entsprechende Pinsel und passe natürliche Bildfehler und Charakteristika wie Farbsäume, Rauschen, Bledenflecke und Schärfe aufeinander an. Die Licht- und Schattenverläufe lassen sich dann schon wieder weniger bis gar nicht anpassen und machen einen Grossteil der Wirkung aus.
Der besagte Freisteller ist bis auf die Flügelmutter einwandfrei. Ob das Airbrush nun im Compositing ins Bild passt oder nicht ist Geschmacksache.
Die Pfadgeschichte ist vor allem in Massenproduktionen für Kataloge usw. ein gutes Ding, da wie schon bemerkt schnell.
Habe hier nichts Aktuelles zur Hand da ich auf Achse bin mit Laptop, habe aber dennoch ein paar
Beispiele gefunden. Die Auflösung ist auch nicht riesig. Diese Teile habe ich grösstenteils in Mischtechnik mit Masken und div. Ebenen erstellt. Am besten gefällt mir der
Freeclimber. Das sind drei Bilder, eines mit mir liegend auf einem Stein, ca 2 m über einem Fluss und die zwei anderen sind Felswände bei der Verzasca-Staumauer im Tessin in der Schweiz. Damit habe ich schon etliche Kollegen hinters Licht geführt.
cheers Andy