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Alt 29.06.2006, 11:39   #5
bleibert
 
 
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Re: dpi in der Druckvorbereitung

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp
ich drucke mit einer Digitalmaschine, nämlich einem Risografen GR 3770.
Laut Datenblatt schafft das Teile eine Druckauflösung von 600 x 600 DPI.
Es handelt sich dabei um reinen Graustufendruck, der Zwischentöne nur durch Rasterung erzeugen kann (grau = weniger schwarze Punkte pro Einheit).
Das heißt, für einen Rasterpunkt - der 256 Graustufen annehmen kann - ist ein Raster aus 16x16 dots (Druckpunkten) erforderlich somit hat er für Rastervorlagen eine Auflösung von

600 : 16 = 37,5 lpi (dpi in der Vorlage)

Das ist natürlich sehr mager. Das optimale Ergebnis sollte also bei

37,5 x 2 = 75 dpi Vorlagenauflösung

erhalten. Die 2 ist der sogenannte Qualitätsfaktor. Versuch's mal mit 75 dpi und sehr starker Schärfung (in 50%-Ansicht bis an die Schmerzgrenze gehen).

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp
2. was ist der beste Weg die Bilder in sw zu wandeln um nicht die Graustufenumsetzung blind dem Druckertreiber zu überlassen, sondern ein möglichst realitätsnahes (also Druckausgabe-entsprechendes) Bild schon am Monitor zu sehen ?
Ich würde ihn mal mit 75 dpi füttern, und hoffen, dass der Treiber das gut umsetzt.

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp
3. Kann mir jemand sagen, ob z.B. MS word an den Bildern beim importieren noch irgendwas an der Auflösung etc. verändert (den Verdacht habe ich manchmal)
MS Word eventuell weniger, aber was der Druckertreiber macht, kannst Du nie sagen - und ausschalten kannst Du den auch nicht.
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Viele Grüße, Dennis.

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