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Auch ich zweifle weder Bildqualität (Schärfe bzw. Detailauflösung) noch Rauscharmut der 300D an (obwohl ich immer nur Testfotos im Internet gesehen habe, aber auch den c't Test). Mittlerweile bin ich allerdings zu der Erkenntnis gekommen, daß ich mit meiner A1 und ihren 5 Megapixeln in einen Bereich vorgestoßen bin, der über das, was ich benötige, hinaus geht. Es macht zwar Spaß, in eine Aufnahme rein zu zoomen und noch die Schrift auf dem Buch hinter dem Objekt zu lesen, macht aber keinen Sinn. Meine Bilder (und typischerweise auch die anderer Anwender) gelangen doch realistisch gesehen entweder bildschirmfüllend aud den 1,3 Megapixel Monitor, auf den 0,4 Megapixel Fernseher oder auf das 2 Megapixel 13x18 Bild. Da bleiben dann noch maximal 2% für DIN A4 und 0,5% für DIN A3. Sinnvoll ist natürlich eine gewisse Reserve für Ausschnittsvergrößerungen.
Ich finde, die Herausforderung liegt viel mehr darin, 1. Das Motiv zu finden und 2. in ein Bild umzusetzen. Da gelange ich viel schneller an ganz andere Einschränkungen.
Meine Standardantwort, wenn mich meine Freundin fragt, ob ich nicht dieses oder jenes fotografieren könnte, ist nicht: "das geht, nicht meine Kamera rauscht zu stark" sondern das geht nicht, weil ich zu weit weg bin, weil ich zu nah dran bin, die Sonne steht ungünstig, blablabla...
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Grüße
Christian
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