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Alt 02.01.2004, 10:49   #5
andys
 
 
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Zitat:
Zitat von Dauberich
Morgen Andys!
Nee, gerade WEIL ich bei der 995 kein RAW hatte, habe ich ja bei der A1 damit nur "rumexperimentiert", weil ich eben KEIN erfahrener "RAWer" bin.
Also verglichen habe ich -wie eschrieben- nur TIFF und JPEG direkt aus der Kamera oder eben über den RAW- Umweg über den Rechner.
Wie sind denn Deine RAW- Erfahrungen?
Sinnvoll? Qualitätsvorteile? Oder nur Speicherkiller? (um Mißverständnissen vorzubeugen: Bei JPEG als ZIELformat!)
Hallo,

die Frage ist so nicht zu beantworten. Es ist sicher den meisten hier im Forum bekannt, dass ich ein Verfechter für RAW bin. Für mich ist die Qualität entscheidend. (Ich finde es daher lustig, dass sich zur Zeit über technische Daten (A1 und 828) diskutiert wird. Die sagen nun überhaupt nichts darüber aus, was eine Kamera an Bildqualität liefert. Ich ziehe eine langsame Kamera vor, wenn die Bildqualität sehr gut ist.
So ist das auch hier. Ich habe mit Leica M fotografiert, Edelnegativfilme benutzt, nur Fachentwicklung akzeptiert. Das habe ich dann in meinem Labor (auch Farbe) selbst vergrößert.Manche haben den Unterschied nicht gesehen. Der Qualitätsunterschied war sicher nicht so groß, wie der Preisunterschied. Aber der kleine Unterschied war es mir wert, diesen Aufwand zu treiben.
Mit RAW habe ich ein unbearbeitetes Negativ, vor allem ungeschärft. Ich kann die Farben besser steuern, ich kann mit geringeren Verlusten mal vergrößern und verkleinern usw.
Ich hatte mal 800 RAW Bilder von einer kurzen Reise mitgebracht. Aber nun ja, der Rechner mußte eben nachts arbeiten. In der Zeit habe ich geschlafen.
Ob sich RAW lohnt, muss jeder selber entscheiden. Wer präzise arbeitet und möglichst lange in 16 Bit bleibt (setzt einen guten Rechner voraus, viel Arbeitsspeicher usw.), und gekonnt nachschärft, sieht den Unterschied.

Andys
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