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Bei Photoshop ist der Anteil der Raubkopien größer als bei Windows XP Professional. Ich würde auf 95-98% tippen. Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie eine legale Vollversion gesehen. Nur durch diese extreme Raubkopiererei und andere miese Tricks hat Photoshop diese dominante Stellung erworben. Der absurd hohe Preis machte die Raubkopiererei noch besonders attraktiv. Photoshop ist mit 50€ noch überwertet. Es ist sehr schwerfällig und hat ein User-Interface das bestenfalls unteres Mittelmaß ist. Zwar ist der Funktionsumfang gewaltig, aber von der Qualität her mäßig. Erst durch sehr leistungsfähige externe Plugins wird Photoshop interessant. Die dominante Stellung von Photoshop hat die Entwicklung von Freeware Tools entscheidend behindert, weil einfach kaum Nachfrage bestand.
Ähnlich ist es auch bei Office-Paketen. Nur durch massive Raubkopiererei kann Microsoft seine dominante Stellung gegenüber den Freeware-Produkten behaupten. Raubkopien sind eben manchmal sehr nützlich für die Softwarehersteller.
Im Videobereich ist die Sache ganz anders verlaufen. Hier haben die Freeware Tools Avisynth, Virtualdub usw. einen Marktanteil von über 90% bei der digitalen Videoproduktion. Der Anteil von Adobe Premiere dürfte weit unter 1% liegen. Adobe wäre froh, wenn es da eine ähnliche Raubkopiererei gäbe wie bei Photoshop.
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