Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 07.06.2006, 01:16   #6
ghuebner
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: Berlin
Beiträge: 107
Dranbleiben

Nicht entmutigen lassen, was den GIMP-Einsatz anbetrifft. die Alternativen wären:

1.) Photoshop zum Preis einer DSLR-Ausrüstung, nur um irgendwelche überflüssigen Freistellungs-Features zu bekommen, mit denen man zwar Eindruck schinden, aber nicht unbedingt aussagekräftige Bilder erzeugen kann.

2.) Photoshop Elements für immer noch zu viel Geld, wo lauter "Touristen-Filter" eingebaut sind, über deren Wirkung man keine richtige Kontrolle hat. Dafür fehlt so ein elementar wichtiges Feature wie Gradationskurven!

Die meisten RAW-Formate kann GIMP übrigens mit dem Plugin UFRaw lesen, das meistens schon fertig installiert dabei ist.

Der Arbeitsfluss mit GIMP ist zugegebenermaßen ziemlich träge. Was fehlt, ist die Möglichkeit einer Bildvorschau ("Leuchttisch-Ansicht") mit Histogrammen, damit man gleich sieht, welche Bilder bearbeitet werden müssen.

Aus diesem Grunde würde ich eher empfehlen, auf kameraspezifische RAW-Konverter oder Programme wie Bibble oder Lightroom zuzugreifen, die zwar nicht umsonst sind, aber die fotografischen Basiseinstellungen sehr gut handhaben können. Für die exotischeren Sachen kann man dann das eigentliche EBV-Programm nutzen.

Schöne Tipps zum Einsatz von GIMP findet man bei GimpGuru.
ghuebner ist offline   Mit Zitat antworten