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Vielleicht noch ein Beispiel:
1)Du hast bei ASA 100, 1/200 Sek. bei Blende 4 belichtet ->
Tv=log2(200)=7,6
Av=2*log2(4)=4,
Sv=log2(100/3,125)=5
Bv=6,6
2)Hättest Du statt dessen, bei ansonsten identischen Einstellungen, 1/100 Sek. also doppelt solange belichten müssen, wäre es also nur halb so hell gewesen und Tv=log2(100)=6,6 und Bv=5,6 wäre eins geringer.
3)Bei ASA 100, 1/200 Sek. und Blende 2,8 wäre es ebenfalls wie im Fall 2 halb so hell wie im Fall 1 gewesen, was wiederum Bv=5,6 (Tv=7,6, Av=3, Sv=5) ergeben hätte.
4)Hätte sich die Zeit-/Blendenkombination aus 1) bei ISO 200 ergeben, wäre Sv=6 und es hätte sich wiederum Bv=5,6 ergeben.
5) Ergibt sich die Belichtung von Fall 1) trotz eingestellter Exposure Compensation von -1 (Unterbelichtung von einer Blende), so hätte man ohne exposure compensation einen der Fälle 2) bis 4) erhalten und somit Bv=5,6.
Also genauer:
Bv=Av+Tv-Sv+exposure compensation.
P.S. Die Werte aus den Exif-Daten lassen sich nicht ganz genau rekonstruiren, da bei der Berechnung der Bv-Werte mehrfach gerundet wird und auch die Zeit-/Blenden- und ISO-Angaben in den Exifs gerundet sind.
Noch ein P.S.
Du wirst feststellen, daß bei den Frankfurter Bilder tagsüber im Freien der Bv mit natürlich einigen Schwankungen bei durchschnittlich 8 lag, bei den Nachtaufnahmen am Abend vorher nur bei etwa -2. Das war also nur etwa 1/1000 des Lichts (2^(8-(-2))=1024), das wir am Tag hatten.
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