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Früher galt im grafischen Gewerbe zur Farbabmusterung in der Druckvorstufe D65 als Standard, heute jedoch D50. Sinn macht die Abstimmung auf D50 jedoch nur, wenn man auch zur Betrachtung des Druckergebnisses D50-Normlicht (z.B. von Just Normlicht) verwendet wird.
Ich selbst habe zwar noch keinen Farbabmusterungsplatz von Just, plane das jedoch, obwohl der Aufwand vielleicht (total?) übertrieben ist. Für gewöhnlich reicht mir zur Beurteilung der Ausdrucke "durchschnittliches" Tageslicht, was immer das auch ist.
Eigentlich begnüge ich mich mit dem sorgfältig kalibrierten und profilierten 21"-Röhren-Monitor auf D65 (mit Gretag MacBeth EyeOne Display2) und mit Winkler-Profilen profiliertem Epson R2400. Die Druckergebnisse stimmen sehr gut mit der Proof-Ansicht überein.
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