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Ich glaube, daß das eine richtige Wahl ist. In der Bucht solltest du eine neue für um die 350€ bekommen. Verglichen mit der A2 macht die A200 einen etwas billigen Eindruck. Sie ist halt ein Plastik-Bomber. Von der Bildqualität sollte sie aber etwas besser sein, selbst im Raw-Modus, denn Sony scheint den Sensor zwischen dem Erscheinen von A2 und A200 noch einmal überarbeitet zu haben. Beide Sensor haben nämlich ein unterschiedliches Bayer Mosaik. Der schwerwiegendste Nachteil der A200 gegenüber der A2 ist wohl die schwache Batterie. Die hat KoMi gezwungen der A200 ein Energiespar-Design zu verpassen. Jetzt holt sie zwar aus eine erstaunliche Menge Bilder aus einer Batterie heraus, die in früheren Nikon-Modellen ständig zu Schwindigsüchtigkeitsklagen führte, aber sie ist dadurch trotz eines moderneren Bildprozessors und eines größeren Puffers deutlich langsamer als die A2 geworden. Die für mich wichtige Zeit zwischen zwei Raw-Aufnahmen hält sich allerdings mit etwa 3 Sekunden noch in Grenzen. Die Batterien sind in der Buch am billigsten, wenn man nach EN-EL1 Batterien für Nikon-Kameras sucht. Ich habe pro Stück 3,33 + 1,5 gezahlt. Das schwenkbare Display und die mitgelieferte Infrarot-FB machen das arbeiten mit dieser Kamera zum Vergnügen. Der A200 EVF ist zwar nicht so überragend wie der A2 EVF, aber immer noch sehr brauchbar. Dank 5 Custom-Modes halten sich die Einschnitte gegenüber der A2 bei der Ergonomie sehr in Grenzen. Daß man die Belichtungskorrektur über ein umständliches Menu machen muß, sehe ich eigentlich als den einzigen gewichtigen Nachteil in dieser Hinsicht an. Der Autofokus ist auf die Multifeld-Meßmethode voreingestellt. Diese fokusiert fast immer auf das nächstgelegene Objekt, selbst wenn es weit vom Zentrum entfernt ist. Das sollte man sofort abstellen und auf Spot-Autofokus oder Flexfokus umschalten. Die Bildqualität bei ISO 50 - speziell im Raw-Modus - ist wirklich sehr gut. Etwas entäuscht hat mich der Video-Modus. Der Nacht-Video-Modus ist fast unbrauchbar und der normale Video-Modus komprimiert etwas zu stark, wodurch Kompressions-Artefakte sichtbar werden.
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