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Zitat von SirSalomon
Eine Nahlinse kann nicht ein Makro ersetzen, das ist mir schon klar. Aber wie verhält sich eine Nahlinse in der Praxis?
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Sie verkürzt die Nahgrenze, man kann näher ans Motiv (wie nah, lässt sich mit den Daten des Grundobjektivs und der Dpt. Angabe der Nahlinse ausrechnen, siehe oben). Man verliert aber gleichzeitig auch die Möglichkeit, weiter entfernte Dinge anzufokussieren, mit einer Nahlinse ist der Einsatzbereich des Grundobjektivs also stark eingeschränkt (auf Nahaufnahmen halt).
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Ist die Nahlinse als Lupe zu sehen und wie rechnet sich das mit der Dioptrinzahl dann aus?
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Ja, eine Nahlinse ist praktisch nichts anderes als eine Lupe.
Die besseren Nahlinsen nennen sich "Achromaten", sie bestehen aus zwei verkitteten Linsen, was CA vermindert und auch die Abbildungsleistung speziell im Randbereich verbessern kann.
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Die gängigen Dioptrin sind ja +1, +2, +4, +5 und +10. Warum nicht gleich eine Nahlinse mit einer Dioptrin mit +10?
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Mit steigender Brechkraft sinkt die Abbildungsleistung (speziell im Randbereich) und je stärker die Vergrößerung, desto kleiner die Schärfentiefe. Irgendwann ist sowas einfach nicht mehr handelbar. Nahlinsen lassen ich übrigens auch kombinieren, wobei man die Dioptrienzahlen einfach addiert (also +1 und +3 = +4)
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Wie verhält sich ein 300'er Obejtiv mit einer +10-Nahlinse,
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Es dürfte grausame Abbildungsleistungen zeigen. Mit einem schwächeren Achromaten kann man an einer sehr guten 300er Festbrennweite vielleicht noch was anfangen, aber praxisgerecht finde ich es nicht, mit so einem Rohr auf Insektenjagd zu gehen (man denke ans Gewicht und die Verwacklungsgefahr). Nahlinsen sind Notlösungen, wenn man kein Makro mitnehmen (oder kaufen) will.
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wird daraus dann, als Vergleich, ein 600mm?
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Nein, an der Brennweite ändert sich durch eine Nahlinse nichts.