Warum sind Digitalsensoren so Objektiv-empfindlich?
Hi Mädels,
eine Frage beschäftigt mich seit meinen ersten (gemischten) Erfahrungen mit meiner 7D.
Weshalb sind Digital-Sensoren so viel empfindlicher auf die optische Qualität eines Objektivs als man das von früher her kannte - z.B. von Dias, die man ja auch in extremer Vergrößerung betrachtete - Damals hat ja auch niemand geklagt:
"oh Gott, das Bild ist randunscharf / aberriert chromatisch / vignettiert?"
- ist Film weniger sensibel ?
- sind die Objektive alle schlechter geworden?
- sind wir inzischen alle unfähig, eine Kamera zu bedienen?
- gibt es eine echte technische Erklärung dafür ? (die Story mit dem Streulicht, das man mit tollen neuen Beschichtungen bekämpfen muss, klingt mir eher nach Marketing-Abteiungs-Voodoo...)
- oder waren wir damals einfach weniger neurotisch?
Besonders übel scheint es ja die Canon 5D-User zu treffen, wenn ich lese, dass dort selbst L-Linsen deutlich erkennbare optische Fehler produzieren.
Wenn das so ist, scheint ja der FF-Sensor nicht wirklich erstrebenswert zu sein...(ausser man hat ein Muli für's kleine Fotogepäck)
vielleicht fällt dem einen oder anderen von euch was dazu ein-,
Vielle Grüße, Uli
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