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Alt 16.01.2006, 22:06   #9
Sebastian W.
 
 
Registriert seit: 10.09.2005
Ort: Hamburg
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Minolta will keine verlustfreie RAW-Kompression einsetzen, wie Canon es schon bei meiner alten G1 und G3 tat. Technisch wäre es überhaupt kein Problem, einen Chip einzubauen bzw den Kameraprozessor entsprechend zu erweitern, so daß schneller komprimiert werden kann, als meine CF-Karte schreiben kann bzw als die Kamera Fotos schießen kann. Schnelle, effiziente, in Hardware implementierbare Echtzeit-Kompressionsalgorithmen gibt's genug.
Ein Beispiel findet sich hier: http://www.oberhumer.com/opensource/lzo/

Sollte die Rechenleistung im Serienbildmodus eng werden, kann die Kompressions während eines Kompressionsvorgangs verringert, auf ein Minumum reduziert oder komplett abgeschaltet werden.

Als besonderes Feature könnte die Kamera sogar bereits gespeicherte RAW-Dateien neu einlesen und hochkomprimiert auf dem CF-Chip speichern um neuen Platz auf einer fast vollen Speicherkarte zu schaffen.

Je nach zu bewegender Datenmenge, müssten die RAW-Daten "roh" im Zwischenspeicher abgelegt und erst beim Schreiben auf die CF komprimiert werden, oder könnten sogar schon auf dem Weg vom Sensor in den Zwischenspeicher (über einen kleinen Buffer) komprimiert werden. Beides würde die maximale Anzahl der Serienbilder erhöhen.

Sinnvoll fände ich auch eine optionale, steuerbare, verlustbehaftete Kompression der RAW-Daten. Das letzte Bit enthält sowieso nur Rauschen und das vorletzte muss auch nur "ungefähr" stimmen. Wenn das eine oder andere Bit zugunsten einer höheren Kompression verfälscht wird, merke ich das ohnehin nicht.
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