Hallo D7userforum,
ich glaube ich muss jetzt doch mal was zu dem Thema hier schreiben.
Denn letzten Satz von Achim kann ich so Pauschal nicht unkommentiert stehen lassen.
Zitat:
|
wird die Auswahl aus dem kürzeren Bild genommen ist diese Kleiner als bei meiner Methode und es werden nicht alle Überstrahlungen aus dem Ausgangsbild erfasst
|
Denn Teil "wird die Auswahl aus dem kürzeren Bild genommen ist diese Kleiner als bei meiner Methode" kann ich noch voll Unterschreiben.
Der zweite Teil ist meiner Meinung so Pauschal nicht ganz richtig. Es gibt fälle wo dies durchaus stimmt, aber eben nicht immer. Begründung, wie funktioniert "Auswahl Lichter" und "weiche Auswahlkante"
PS wählt bei „Auswahl Lichter“ nicht nur überstrahlte Stellen aus sondern alle helleren Bildbereiche ,also auch solche Stellen die bereits eine Zeichnung besitzen (und somit meiner Meinung nach nicht mehr überstrahlt sind), aus. Des weiteren die "weiche Auswahlkante", nimmt man z.B. ein Wert von 100Pixel so erhält man eine Auswahl von +-50Pixel um die vorherige Auswahl herum. Also auch hier werden wiederum Bereich ausgewählt die eigentlich schon gar nicht mehr überstrahlt sind. Die Auswahl von einem vermutlich kleineren überstrahlten Bereich kann durch diese beiden Faktoren also durchaus einen wesentlich größeren Bereich abdecken (der insgesamt aber kleiner ist als bei der Auswahl auf das darrunterliegende Bild)
Die "kleinere" Methode kann also durchaus den gesamten gewünschten Bereich abdecken (muss aber nicht immer so sein) während die größere dahingegen auch Bereich erfassen kann deren übernahmen aus dem kürzer Belichten Bild vielleicht gar nicht erwünscht ist.
Meiner persönlichen Zielsetzung einer eher dezenten DRI Bearbeitung (mit einen nicht bzw. kaum überbelichtetem Bild beginnend) kommt halt eher der „kleinere“ Bereich entgegen. Hat man aber z.B. eine Bilderserie bei der das erste Bild sehr lang (über-) Belichtet wurde und somit sehr großflächige überstrahlte Flächen besitzt macht mit Sicherheit eine Auswahl auf die darrunterliegende Ebene sinn...da können alle Beschreibungen höchstens Denkanstöße für eigene Experiment geben...
Funktionier tun sicherlich beide Methoden (und auch alle anderen Methoden die es vielleicht noch so gibt), die Ergebnisse am Ende können aber durchaus sehr unterschiedlich sein (bei identischem Bildmaterial).
Es ist halt immer eine Frage was will man, wie möchte man dass das Bild am Ende aussehen soll...und das muss jeder ganz persönlich für sich selbst entscheiden...
Ich glaube ich werde bei Gelegenheit diesem interessanten Punkt mal ein Kapitel in meiner Beschreibung widmen.
Gruß Oliver Opper