moin,
ebv ist ein wichtiger grund warum ich wieder fotografiere.
ich habe mich am computer schon mit photoshop auseinandergesetzt, bevor digitalkameras erschwinglich und brauchbar wurden. was ich vor 20 jahren mühsam in der dunkelkammer versucht habe, geht hier jetzt wesentlich eleganter, schneller und besser. ja farbe war früher sehr aufwändig, teuer und mit vielen misserfolgen verbunden.
seit dem jahrestreffen in hamburg und dem mit daraus enstandenen entschluss die 7d zu kaufen (hauptgrund für mich die wesentlich bessere grundqualität der „negative“), beschäftige ich mich intensiv mit raw. alles ist mir immer noch nicht klar.
es hat für mich allerdings den riesen vorteil, dass ich mir fast keine gedanken über die kameraeinstellungen machen muss, denn bis auf richtige belichtung und iso ist alles später änderbar und mit dem plugin von cs2 auch schnell auf eine ganze serie von bildern übertragen.
was mache ich jetzt konkret an den bildern:
im rawconverter von ps erstmal den weißabgleich, oft ist „auto“ schon gut, dann „tiefen und lichter“ einstellen und evtl. weitere feinheiten (z.b. farbrauschen), die dann aber meist in ps direkt, da bin ich noch am erkunden wo es effektiver ist. auf jedenfall achte ich drauf, dass die bilder bis zum schluss 16bit behalten. wenn man sie dann in ps weiterbearbeitet, ist die tonwertkurve (histogramm) noch völlig geschlossen, so dass ich noch alle möglichkeiten habe.
in ps kommen dann die sachen, die du fritzchen in hh erklärt hast:
lichter schützen, evtl. auch die tiefen, tonwertkorrektur, kontrasterhöhung,
ganz zum schluss scharfzeichnung (abhängig vom verwendungszweck des bildes).
gut gefällt mir auch oft der relativ neue filter: „tiefen und lichter“ ich habe den eindruck, dass man hier den kontrast feinfühliger regeln kann.
bildausschnitt wählen hab ich jetzt weggelassen.
fest steht, dass es immer wieder neue sachen zu entdecken gibt und viele wege zum ziel führen.