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Titel ves. Bewegung
Hallo joergW !
Verstehe ! Nixdestodingens - es ist ja auch mit (Bild-)Titeln so'ne Sache... Mir geht's selbst oft so - zu schnell 'n Titel einfallen lassen. Man kann und sollte das zwar im Vornherein entscheiden - aber da kommt der Innere Dialog (mit dir selber) manchmal ins Schwanken ... Das ist allerdings nicht übel sowas - da man dann Zeit gewinnen sollte. Und das Bild noch nicht reinstellen... z.B.
Wer weiß was man übersehen hat - in Punkto Gesamtaussage. Und ob's überhaupt die Betrachter / die unsichtbare Gemeinde / interessiert. (Geht mir auch so - und ist ein Lernprozess, schätz ich). [Was rede ich hier eigentlich als zum dritten Mal im Leben "wiedergeborener Fotofan". Na ja.]
Zur Bewegungsunschärfe !
Das wiederum finde ich gut - es verleiht dem Bild mehr Lebendigkeit. Es wirkt, fällt mir jetzt erst so echt auf - wie ein Porträt. Und nun kommt's drauf an - was will man aussagen?! Diesen speziellen Mensch charakterisieren oder eine Situation ? Eine allgemeine Aussage aufzeigen oder wie, was ...? Der Betrachter indes entscheidet sich zumeist schnell, in Sekunden, ja z.T. Zehntelsekunden; heutzutage mehr denn je. Nämlich jäh! . . . Bei der Anzahl von Bildern ! In Massen.
Wieder zu mehr Muße in der Betrachtung zu kommen, etwa bei Aufnahmen von gewissen Fotografen, ist sicherlich notwendig - und gewinnt immer mehr Freunde für die Photographie!" - das ist eine Herausforderung. Wie bei Slow Motion, wie bei tragender oder bluesiger Musik - etc. Wie bei Malerei. Wie bei entsprechender Literatur. (nehm ich einfach mal an...)
Bilder, d.h., Photographien, Picture-Collagen, Foto-Grafische Kunst usw. sind halt nicht nur private Erinnerung - seit ihrem Aufstieg zur Kunst, sondern sie sind auch Art und Ausdruck der Zeit, der Kultur mit all "deren" Facetten !
Na ja, nu is gut...
Ciao, E.
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